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Titten-Memo mit Doppel-Moral

„Ma’Amo – Das Titten-Memo“ (www.maamo.de) ist, ohne Umschweife, genau das, was der Name vermuten lässt. Ein Gedächtnisspiel, bei dem das paarweise Auffinden von quadratischen Pappkärtchen zum Sieg führt und welches bei der Motivwahl auf die sekundären Geschlechtsmerkmale der Frau zurückgreift. So weit, so bekannt, so gesellschaftlich geächtet.

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Das von den Jungunternehmern Jan Koch und Stefan Hermann und ihrem Startup Akmii (www.akmii.de) entwickelte Spielkonzept glänzt wahrlich nicht durch seinen Erfindergeist, dennoch haben sich die beiden Süddeutschen etwas Besonderes einfallen lassen, um mit weißer Bluse aus der Schmutzzone heraus zu manövrieren. Für jedes verkaufte Memo (Memory ist ein geschützter Markenname des Unternehmens Ravensburger und deshalb mit Absicht nicht im Produkttitel enthalten) wird automatisch ein Euro an den Verein Brustkrebs Deutschland e.V. gespendet, um die Früherkennung und Prävention von Brustkrebs bei Frauen und Männern zu fördern. Nett.

Selbstverständlich ist das jetzt kein Freifahrtschein, das Titten-Memo zu kaufen – Entschuldigung werte Lüsterne – denn der Euro könnte natürlich auch unabhängig vom kurvenreichen Ratespiel gespendet werden. Dennoch ist die Verquickung genial und dürfte nicht nur in der Stammkneipe nebenan für Gesprächsstoff und anregende Spieleabende sorgen.