Pinnwand.io-Gründer Frédéric de Posch

An erfolgreichen US-Vorbildern für Pinnwand.io mangelt es nicht: Thumbtack etwa vermittelt Dienstleister wie Gesangslehrer aus der Nachbarschaft. 100 Millionen Dollar hat das Startup in der letzten Finanzierungsrunde eingesammelt. Auf dieses Potential verweist das neue Startup Pinnwand.io vom Company Builder Makers in seiner Ankündigung – große Ziele vorm morgigen Start aus der Betaphase.

Hierzulande gebe es keine Plattform dieser Art, erklärt Gründer Frédéric de Posch im Gespräch mit Gründerszene. Angebote auf Ebay-Kleinanzeigen seien für die Anbieter mit Mühe verbunden, weil sie ihre Anzeigen immer wieder posten müssten. De Poschs Ansatz: Der Kunde stellt eine individuelle Anfrage, beispielsweise nach einem Fotografen. Auf dieses Angebot können die lokalen Fotografen reagieren – und ein Angebot schicken.

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Mit 40 Dienstleistungen startet die Plattform erst einmal in Berlin in den Kategorien „Haus & Garten“, „Veranstaltungen“, „Kurse & Lernen“ und „Wellness“. Weitere Großstädte sollen in den kommenden Monaten hinzukommen. Für die Beteiligten ist der Service vorerst kostenlos. Sobald sich dann eine Community entwickelt hat, plant das Startup, Geld von den Dienstleistern zu fordern. Ihr Bezahlmodell: „Pay per Lead“. Für jedes persönliche Angebot, das die Dienstleister rausschicken, müssen sie drei bis vier Euro bezahlen. Das Modell habe sich auf dem US-Markt bewährt, sagt Gründer de Posch, der im Banking und bei Rocket Internet gearbeitet hat.

Drei Leute arbeiten fest für das Berliner Startup, außerdem gibt es Unterstützung vom Makers-Team. Demnächst will Gründer de Posch auf Road Show für eine erste Finanzierungsrunde gehen. Hinter dem Company Builder Makers stehen die beiden Seriengründer Friedrich A. Neuman und Marius Schulze. Sie haben beispielsweise die Startups Run a Shop aufgebaut.

Bild: Pinnwand.io