Setzen nicht nur auf organisches Wachstum: die Marley-Spoon-Gründer Till Neatby (links) und Fabian Siegel

Nach dem Verkauf von Shpock und Wikidocs meldet der österreichische Startup-Geldgeber Speedinvest den nächsten Exit aus seinem Portfolio: Wie der Kurier berichtet, übernimmt das Berliner Startup Marley Spoon den österreichischen Essenslieferdienst KochAbo. Das 2012 vom Inkubator i5Invest groß gezogene Unternehmen strebte zuletzt eine Deutschland-Expansion an, was offenbar nicht funktionierte.

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Gegenüber Gründerszene bestätigte Marley-Spoon-Chef Fabian Siegel die Übernahme. Angaben zu den Details des Deals wollte er allerdings nicht machen. Von Speedinvest ist derweil zu hören, dass sowohl die VC-Firma als auch Geschäftsführer Michael Ströck zumindest operativ zu 100 Prozent ausgestiegen sind. Die Marke und das Wiener Büro sollen zunächst erhalten bleiben. Laut AngelList fand der Exit bereits im September statt.

Anfang 2014 erklärte Ströck, dass der Service, bei dem Kunden sich Zutaten für vorgegebene Rezepte liefern lassen, pro Woche einen Umsatz von 70.000 Euro generiere und damit profitabel sei. Der neue Eigentümer Marley Spoon verfolgt ein ähnliches Geschäftsmodell und ist außerdem derzeit mit der US-Expansion beschäftigt.

Mitarbeit: Alex Hofmann; Bild: Marley Spoon; dieser Artikel erschien zuerst auf Fillmore.at.