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Markige Worte findet Carsten Maschmeyer immer – auch gegenüber Gründern. 2013 sagte er bei einem Startup-Dinner: „Wenn ihr mich als Investor habt, braucht ihr euch nie wieder um Geld zu kümmern“. So berichtete es das Manager Magazin kürzlich. Noch eine Kostprobe? „Von Exit ist es ja nicht mehr weit zu Exitus“, dieses Zitat hat der Tagesspiegel aufgeschnappt. „Exist steckt aber für mich auch mit drin.“

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Mit diesem schlagfertigen Auftreten und seinem vollen Geldbeutel passt der Selfmade-Milliardär perfekt in die Vox-Sendung „Die Höhle der Löwen“ – auch, wenn das viele DHDL-Fans gerade anders sehen. Und sein Geldbeutel ist gut gefüllt: Laut dem Magazin Bilanz beträgt sein Vermögen 1,2 Milliarden Euro. Der größte Teil davon stammt aus dem Verkauf des von ihm gegründeten Finanzdienstleisters AWD. Für die Show hat er nun extra einen neuen Fonds aufgelegt. Der Name: Seed & Speed.

Maschmeyer habe bereits Startup-Erfahrung, schreiben viele Zeitungen nach der Ankündigung. Doch wie sieht die eigentlich aus? Maschmeyer investiert vor allem über seine Beteiligungsgesellschaft Alstin (Alternative Strategic Investment) in Startups. Laut dem Manager Magazin legt er gerade einen zweiten Fonds mit 100 Millionen Euro auf. Maschmeyer wollte sich dazu nicht äußern.

Und Maschmeyers Startup-Bilanz? Als Investor muss er noch beweisen, ob er auch hier ein Händchen für das nächste große Ding hat. Denn einen großen Exit hat er bislang noch nicht verbuchen können. Für zwei Beteiligungen gab es den „Exitus“.

Eine Auswahl von Maschmeyers Startup-Beteiligungen im Überblick:

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Der Limousinen-Service Blacklane gilt als ein aussichtsreiches Investment von Maschmeyer: In der letzten Finanzierungsrunde bewerteten die Investoren das Unternehmen mit 140 Millionen Euro, schrieb das Manager Magazin. Mit Alstin stieg Maschmeyer Anfang 2013 beim Berliner Startup ein. 19,6 Prozent hält Alstin, laut Manager Magazin. Im Bild: Die Blacklane-Gründer Frank Steuer (links) und Jens Wohltorf (Quelle: Michael Berger/Gründerszene)

Bild: Carsten Maschmeyer