Mega drängt an die Börse

Der in den USA wegen Copyright-Verletzungen angeklagte Internetmillionär Kim Dotcom will mit seiner Speicher- und Tauschplattform Mega (www.mega.co.nz) in Neuseeland an die Börse gehen. Dafür soll das bereits an der Börse gelistete Unternehmen TRS Investments alle Anteile der Plattform übernehmen und sich dann in Mega umbenennen – ein Vorgang, der als Reverse Takeover bezeichnet wird. Der Handel könne Ende Mai beginnen, teilte Mega-Geschäftsführer Stephen Hall mit. Mega hat nach eigenen Angaben sieben Millionen Nutzer.

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Während Kim Schmitz alias Kim Dotcom den Börsengang seines Unternehmens plant, drängen die US-Behörden immer noch auf die Auslieferung des aus Kiel stammenden Internetunternehmers. Kim Dotcom und drei Kollegen wird Urheberrechtsverletzung vorgeworfen, weil sie über Megaupload geschütztes Material verbreitet haben sollen. Der Schaden für die Urheber: rund 500 Millionen US-Dollar. 2012 wurde die Plattform geschlossen. Kim Dotcom wehrt sich gegen die beantragte Auslieferung. Die nächste Anhörung soll im Juli stattfinden.

Bild: twitter.com/KimDotcom