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Gründer Florian Leibert im Mesosphere-Büro in San Francisco

Im Silicon Valley gibt es derzeit drei richtig angesagte Startups, die von Deutschen gegründet wurden: Stefan Groschupfs Big-Data-Unternehmen Datameer, das Liefer-Startup Postmates von Bastian Lehmann – und Mesosphere, Entwickler eines besonders effizienten Betriebssystems für Rechenzentren. Letzteres wurde 2013 von Florian Leibert und Tobias Knaup gestartet.

Nach einer Serie-A-Finanzierung von 10,5 Millionen US-Dollar im Juni 2014 nahm Mesosphere im Dezember weitere 36 Millionen auf, angeführt wurde die Serie B von Khosla Ventures. Nun steht offenbar die nächsten Riesen-Finanzierung ins Haus: Laut Berichten von TechCrunch und The Information steht das Startup in Verhandlungen über eine mindestens 50 Millionen Dollar starke Runde – bei einer Pre-Money-Bewertung von mindestens 300, möglicherweise sogar 600 Millionen Dollar.

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Den Berichten zufolge könnten sich IT-Riesen wie Intel und Microsoft an der Runde beteiligen. Microsoft hat offenbar zuvor sogar versucht, das Startup aus San Francisco zu übernehmen: Im Sommer soll das Unternehmen 150 Millionen Dollar geboten haben – für Gründer und Investoren kein ausreichend hoher Preis, wie es hieß. In die Verhandlungen soll Mesosphere mit einer Bewertung von einer Milliarde gegangen sein, so The Information. Gegenüber Business Insider wollte sich Microsoft dazu nicht äußern.

Gründerszene bat Mesosphere-Gründer Flo Leibert um eine Stellungnahme. Seine Antwort: „Wir kommentieren generell keine Marktgerüchte.“

Bild: Gründerszene