6wunderkinder microsoft exit reaktionen

Es war einer denkwürdigsten Exits, den die deutsche Startupszene in den letzten Jahren erlebt hat: 2015 übernahm der US-Softwarekonzern Microsoft das Berliner Hype-Startup 6Wunderkinder, dem Vernehmen nach für eine Summe irgendwo zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar.

Die To-Do-App Wunderlist, das einzige Produkt des Startups, wurde von Microsoft weiter gepflegt, auch wenn Nutzer überwiegend vergeblich auf neue Features warteten. Jetzt ist klar: Die US-Amerikaner planen nicht länger mit Wunderlist. 

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In einem Blogbeitrag über die Einführung einer neuen Aufgaben-App namens Microsoft To-Do heißt es, Wunderlist werde „in den Ruhestand versetzt“ – sobald die besten Features von Wunderlist in das neue Produkt integriert seien. Die Sicherheit von Wunderlist werde weiterhin gewährleistet, neue Funktionen werde es bis auf weiteres aber nicht mehr geben.

To-Do wurde den Angaben zufolge vom ehemaligen 6Wunderkinder-Team in Berlin entwickelt und soll in Office 365 integriert werden. Von heute an startet die App in eine öffentliche Testphase. Aufgaben auf To-Do und Wunderlist synchronisieren sich nicht automatisch, Microsoft hat dafür einen Importer präsentiert, der beim Umstieg hilft.

Bild: Gründerszene