Dennis Monner, Gründer und CEO von Secucloud

Unsere mobilen Geräte wissen heutzutage viel über uns: Smartphones und Tablets sowieso, aber auch Fitnessarmbänder oder Haushaltsgeräte, die vernetzt sind, speichern eine Menge sensibler Daten. Diese Gadgets sind im Falle eines Hackerangriffs oft nur unzureichend geschützt – oder gar nicht.

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Das Startup Secucloud schließt die entstandene Sicherheitslücke. Mit ihrer Software as a Service sollen alle internetfähigen Geräte eines Haushalts geschützt werden. Mit dieser Lösung hat das Hamburger Unternehmen nun eine Finanzierungsrunde im mittleren einstelligen Millionenbereich abgeschlossen. Das neue Kapital will das Unternehmen in Marketing investieren und den internationalen Vertrieb ausbauen.

Die Investoren der neuen Runde wollen nicht genannt werden. Allerdings lässt Secucloud mitteilen, dass es sich um „hochrangige Persönlichkeiten“ handele. Im Handelsregister ist einzusehen, dass unter anderem die Beteiligungsgesellschaft von Susanne Porsche investiert ist, ebenso der Gründer des Zürcher VC Mountain Partners, Cornelius Boersch, und die Gräfin Stephanie von Walderdorff.

Secucloud wurde im März 2013 gegründet und sammelte seitdem zweimal eine halbe Million Euro über Seedmatch ein. Zuletzt hatte es im März 2015 eine sechsstellige Finanzierung erhalten, unter anderem von den DailyDeal-Gründern Fabian und Ferry Heilemann.

Anfangs war Secucloud auf den Endkunden-Vertrieb fokussiert und bastelte an einer Hardware, die im Privathaushalt einfach angeschlossen werden konnte. Inzwischen hat das Unternehmen seine Strategie geändert und arbeitet mit verschiedenen großen Telekommunikations-Unternehmen zusammen. Vertragskunden beispielsweise von der Deutschen Telekom können die Sicherheits-Software also nur nutzen, wenn ihr Anbieter mit Secucloud kooperiert. Die Schutzsoftware wird dann zusammen mit dem Internetanschluss freigeschaltet. Um die Aktualisierung und Einrichtung kümmert sich der jeweilige Anbieter. Die Telekom testet den Service momentan im Ausland.

Bild: Secucloud