Komplett möblierte Arbeitsplätze, im Zentrum der wichtigsten Metropolen – das ist ideal für Startups, die schnell wachsen, sowieso ständig umziehen und neue Arbeitsplätze dazunehmen müssen. Coworking-Spaces werden deswegen immer beliebter. Nach dem gehypten US-Startup WeWork, das drei Standorte in Berlin plant, kommt mit Mindspace jetzt ein weiterer Anbieter in die deutsche Hauptstadt – diesmal aus Tel Aviv.

Im März 2016 will Mindspace neue Büroräume in Berlin und Hamburg auf jeweils rund 5.000 Quadratmetern eröffnen. In Berlin werden die Räume im „The Q“ auf der Friedrichstraße eingerichtet, in Hamburg im „Alten Klöpperhaus“ am Rödingsmarkt. Es sind die ersten Standorte außerhalb Israels, 2016 sollen noch weitere Räumlichkeiten folgen.

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Mindspace ist im Vergleich zu anderen Anbietern relativ teuer: Ein Schreibtisch im Großraum wird für 400 Euro monatlich zu haben sein, ein privates Büro für eine Person ab 500 Euro. Im neuen Berliner Coworking-Space Unicorn kostet ein Platz pro Monat 330 Euro, im Betahaus in Kreuzberg liegen die Kosten bei 260 Euro monatlich.

Mindspace bietet Flächen für kleine und mittelgroße Unternehmen, Freischaffende und junge Startups. Als Extras wirbt Mindspace mit Lounges und einer Kaffeebar, außerdem sollen Community-Manager dafür sorgen, dass Mindspace-Mitgliedern alles Nötige zur Verfügung steht, IT-Servicemanger kümmern sich um digitale Fragen. Mindspace-Fahrräder, die tagsüber kostenlos genutzt werden können, sind ebenfalls im Preis inbegriffen. Außerdem plant der Anbieter eine Reihe von Networking-Events mit Gründer-Vorträgen, Startup-Speeddating, Kursen und Workshops.

Hier gibt es einen ersten Einblick in die Mindspace-Räume in Berlin und Tel Aviv:

Zur Galerie

Die Berliner Bibliothek von Mindspace. Die restlichen Räumlichkeiten sind noch im Bau.

Bilder: Mindspace