modomoto zwei jahre

Die beiden Geschäftsführer von Modomoto: Corinna Powalla und Andreas Fischer

Vom kleinen Startup zum 100-Mann-Unternehmen

Nur sehr selten ist Zeit, einzelne Startups alle paar Monate zu besuchen. Dafür gibt es schlicht zu viele – was schade ist, da sich nur dann echte Entwicklungen abseits vollmundiger Ankündigungen in Pressemitteilungen nachvollziehen lassen, wenn man wirklich vor Ort ist. Wie im Fall von Modomoto (www.modomoto.de): Als Gründerszene im Februar für einen Hinter-den-Kulissen-Bericht dort war, wuselten knapp 50 Mitarbeiter durch die großflächige Etage eines Berliner Gewerbehofs.

Sieben Monate später sind es doppelt soviele, auch die Lagerräume sind voller, die Kleiderstangen dicht gedrängter und vor allem gibt es mehr Modeberater, die kreuz und quer herumlaufen, die Outfits balancierend. Es ist also deutlich mehr los, der Curated-Shopping-Trend aus den USA scheint in Deutschland immer besser zu funktionieren. „Wir haben inzwischen 50.000 Kunden“, erzählt Gründerin und Geschäftsführerin Corinna Powalla, deshalb habe man besonders bei der Beratung personell aufgestockt.

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Das zweite Geschäftsjahr von Modomoto neigt sich dem Ende, es war ein Jahr des schnellen Wachstums. Zu schnell? Was sich für Powalla verändert hat und ob sie sich mit dem Tempo wohlfühlt – schließlich gibt es mit Fab in dieser Hinsicht ein Negativbeispiel aus jüngster Vergangenheit -, darüber spricht sie im Video-Interview.

Neben ihr sitzt, und das ist selten, Co-Geschäftsführer Andreas Fischer. Er spricht über die unterschiedlichen Rollen, die er und Powalla bei Modomoto ausfüllen, und über Entscheidungen, die sich im Nachhinein als richtig herausgestellt haben.