Die ersten Movago-Geschäftsführer Carsten Bild und Maximilian Lanig (von links)

Unruhe im Umzugsstartup: Einer der Movago-Gründer – Maximilian Lanig – ist aus dem Unternehmen ausgeschieden. Das bestätigte Philipp Magin, zentraler Business Angel und Quandoo-Gründer, gegenüber Gründerszene. Es habe unterschiedliche Vorstellungen im Management gegeben. Bei den Uneinigkeiten ging es darum, ob das Unternehmen eher als Plattform konzipiert werden sollte – oder aber, ob das Startup selber Umzugsfahrzeuge anschaffen sollte. Lanig habe im Management seine Position alleine vertreten und sei deswegen ausgeschieden. Der Gründer selbst bestätigte, es habe verschiedene Ansichten gegeben.

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Movago, das mittlerweile 250 Mitarbeiter beschäftigt, hatte das Management erst kürzlich ausgebaut. Philipp Andernach kam als COO von Home24 und die ehemalige Beraterin Felicitas Frenkler als Leiterin der Personalabteilung. Nun gibt Magin zwei weitere Personalien bekannt: Anton Rummel von Quandoo und Ante Krsanac von McKinsey sind neu an Bord. Rummel kümmert sich vor allem um Sales und Krsanac um die Finanzen. Die beiden sollen künftig auch Geschäftsführer werden.

Der zweite Gründer Carsten Bild bleibe ebenfalls weiterhin Geschäftsführer, betont Magin. Ob Maximilian Lanig seine Anteile behalte, sei noch nicht klar, sagt Philipp Magin. Lanig hält etwa sieben Prozent an Movago. Business Angel Magin widersprach außerdem dem Bericht von Deutsche Startups. In dem hieß es, Grund für Lanigs Abgang sei Unzufriedenheit der Investoren mit der Performace.

Movago konkurriert mit dem Umzugsstartup Movinga – um Kunden und Mitarbeiter. Erst kürzlich verkündete Movinga eine Finanzierungsrunde über 25 Millionen US-Dollar. Bei beiden Startups sind namhaften Geldgeber investiert.

Bild: Movago