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Mit dem Ziel, noch stärker auf Wachstum setzen zu können, sichert sich das Online-Musikportal simfy eine Finanzierung, bei der als  strategischer Investor Music Networx gewonnen wurde. Music Networx, Betreiber von Concert Online, entwickelt und realisiert seit 2006 Produktions-, Präsentations- und Vermarktungsformen für Livemusik. Künstlern, Labels und Rechteinhabern eröffnet Music Networx neue Absatzwege und -märkte.

Nach eigenen Angaben begrüßt der deutsche Anbieter von Musikapplikationen simfy täglich durchschnittlich 3.000 neue Nutzer und mit der in der letzten Woche abgeschlossenen Finanzierungsrunde soll dieser Wachstumskurs nun ausgebaut werden. „Wir freuen uns, kurz vor dem Relaunch von simfy.de, das Kapital bekommen zu haben, um noch schneller unsere Wachstumsziele umsetzen zu können“, sagt Christoph Lange, Gründer von simfy. Zu diesen Zielen gehört neben dem Start der neuen Plattform auch die Einführung einer Musik-Flatrate und ein mobiler Ableger des Musikportals. Über die Höhe der Finanzierung wird sich allerdings ausgeschwiegen.

Music Networx ist Marktführer für Livemusik-Produktion und vermarktet einerseits Konzertaufnahmen über die Web Plattform „Concert Online“ und andererseits auch über USB-Sticks und CDs direkt im Anschluss an das  jeweilige Konzert. Gerrit Schumann, CEO von Music Networx meint zu dem Investmetn: „Uns hat besonders das tolle Team von simfy überzeugt. Außerdem ergänzen sich die Livemusik-Expertise und das Live-Musikportfolio von Music Networx und die große Erfahrung von simfy im Online-Streaming und bei Studiomusik sehr gut. Gemeinsam können wir Musik-Fans und Künstlern einen erheblichen Mehrwert bieten.“ Finanziert wurde die Transaktion durch die bestehenden Gesellschafter von Music Networx, darunter DuMont Venture, Earlybird und Klaus Wecken.

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Ursprünglich als Preisvergleich für Musikdownloads von den beiden Studenten Christoph Lange und Steffen Wicker im Jahr 2006 entwickelt, befindet sich mittlerweile die dritte Version von simfy kurz vor dem Relaunch. In der neuen Version des Musikportals haben die Nutzer dann unbegrenzten Zugriff auf gut 1,5 Millionen Titel und können sich Streaming-Playlisten erstellen und diese mit Freunden austauschen. Die Musik-Technologie von simfy wird außerdem von Partnern wie Spickmich eingesetzt. Gegen die internationale Konkurrenz aus Schweden mit Namen Spotify (die wohl auch an einigen Stellen als Vorbild gedient hat) dürften es die Berliner dennoch schwer haben…