Music Streaming

Spotify und die Telekom

Interessante Schlagzeilen zum fünften Geburtstag: Angeblich prüft die Telekom den Einstieg beim milliardenschweren schwedischen Streaming-Dienst Spotify. Die Entscheidung über eine Beteiligung am Musikstreaming-Dienst soll in den kommenden Wochen fallen, schreibt das Manager-Magazin. Dem Bericht nach laufen die Gespräche über eine Beteiligung des Bonner Konzerns am schwedischen Start-up schon seit dem vergangenen Jahr. 2012 hatten beide Unternehmen eine Kooperation gestartet.

Ampya und Springer

Der erst vor wenigen Wochen von ProSiebenSat.1 gestartete Spotify-Konkurrent Ampya hat einen neuen Kooperationspartner: Seit heute kann man den Streaming-Dienst auch bei Bild.de abonnieren. Bild Music bietet für 9,99 Euro im Monat Zugriff auf das nach eigenen Angaben 20 Millionen Songs, 57.000 Musikvideos und 100.000 Radiostationen umfassende Ampya-Angebot.

Simfy und ein Deezer-Geschäftsführer

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Milan Goltz, bisher bei Deezer zuständig für das Geschäft im deutschsprachigen Raum, verlässt den Musikstreamingdienst und wechselt zum Konkurrenten Simfy. Dort soll er ab November als Vorstand Betrieb und Services (COO) den weiteren Ausbau des Streaming-Dienstes verantworten. Erst kürzlich war der ehemalige EMI-Music-Marketing-Verantwortliche Marc Fritsch als neuer Marketingchef bei Simfy engagiert worden. Seit September 2012 war Goltz als Managing Director bei Deezer tätig.

Deezer und neue Kundenschichten

Der französische Musikdienst Deezer setzt im immer stärkeren Wettbewerb mit direkten Konkurrenten wie Spotify und indirekten wie Rdio, Pandora oder Apples iTunes Radio auf neue Kundengruppen und erweitert sein Angebot um klassische Musik. 500 Jahre, so wirbt Deezer, umfasse die neue App. Darüber hinaus will das Unternehmen verstärkt mit Curated Discovery punkten: Nutzern sollen neue Musikstücke und Interpreten besser nahegelegt werden, als bei anderen Anbietern.

WiMP und das Deutschland-Geschäft

Beim Berliner Anbieter WiMP-Music übernimmt CEO Andy Chen die Leitung des Deutschland-Geschäfts. Zuvor hatte der hiesige Geschäftsführer Jan Mehlhose den Streaming-Dienst verlassen und war zum Entertainment-Think-Tank ZentralRat Mitte gewechselt. WiMP versucht derzeit, wie Musikmarkt berichtet, über einen Zentralisierungsprozess „die lokalen Geschäfte in Einklang mit der Unternehmensstrategie zu bringen, während man weitere Expansionen in neue Märkte plant“.

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von nSeika