Marc Frey, My-Miki, Mymiki, Interview

Der Chef ist überzeugt: „Es ist das Beste, was ein Online-Magazin bieten kann – mit den Möglichkeiten eines Wikis.“ Die Rede ist von My-Miki (www.mymiki.de), dessen Gründer und Geschäftsführer Marc Frey dieser Tage Gründerszene für ein Interview parat stand, in dem er die Funktionalität und den Nutzen von My-Miki erklärt.

Marc Frey über My-Miki als Mix aus Magazin und Wiki

Was My-Miki laut Marc Frey besonders macht, ist der Umstand, dass es nicht nur My-Miki, sondern auch Your-Miki, Their-Miki – und überhaupt Our-Miki ist. Denn die Plattform der Berliner IntelliMedia AG ist ein Collaboration-Werkzeug, das Magazininhalte verknüpfen, teilen, ergänzen und neu ordnen kann. Der moderne Mensch spricht vom Mashup. Graphik und Bedienoberfläche bewegen sich auf iPhone-Niveau, sagt Gründer Marc Frey.

Und wie einst beim iPhone, gibt es auch bei My-Miki viele Enthusiasten und Skeptiker. „My-Miki funktioniert anders als andere Webseiten“, sagt Frey. Einige Kunden hätten hingegen ihr Angebot so umgestellt, dass es nur noch aus einem Miki besteht. Da die Mikis suchmaschinenoptimiert angelegt werden, ist diese Art der Präsentation etwa für Modeseiten attraktiv. Je nach Umfang vergibt My-Miki seine Technologie über ein Lizenzmodell. Kleine Seiten starten ab knapp 15 Euro pro Monat. Von den aktuell etwa 3.500 Mikis bringen derzeit jedoch lediglich weniger als zehn Prozent Geld ein.

Bisher ist My-Miki durch Business-Angel finanziert. Die Kapitalsuche gestaltet sich nicht immer einfach für Marc Frey: „Für die Investoren sind wir schwierig zu beurteilen, weil wir kein Copycat sind.“ Zur Zeit führen die Miki-Macher wieder Gespräche mit Geldgebern; die nächste Finanzierungsrunde solle „in den kommenden zwei bis vier Monaten“ abgeschlossen sein. My-Miki-CEO Marc Frey erklärte Gründerszene deshalb unter anderem, weshalb Verlage als Investoren nur bedingt sinnvoll seien.

Film ab!