Wollen es online und offline schaffen: Mymuesli-Gründer Philipp Kraiss, Max Wittrock und Hubertus Bessau (von links)

Bislang waren die Mymuesli-Jungs als Eigentümer unter sich – weitestgehend. Es gehörte auch zur Philosophie des Trios, das seine Anteile an Mymuesli über die „Die Jungs GmbH“ hält. Demnach muss man aufhorchen, wenn Hubertus Bessau, Philipp Kraiss und Max Wittrock nun für ein sattes Drittel der Anteile frisches Kapital aufnehmen: Die noch relativ junge und auf mittelständische Unternehmen fokussierte Beteiligungsgesellschaft Genui steigt beim aus Passau stammenden Müsli-Verkäufer ein. Die Investitionssumme ist nicht bekannt.

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Wer glaubt, den Namen Genui schon mal gehört zu haben: Der Hamburger Geldgeber hatte sich zuletzt an der Designerhandtaschen-Boutique Fashionette beteiligt. Warum Mymuesli nun doch auf externes Kapital setzt? In der Vergangenheit habe sich Mymuesli stark auf einen Kanal fokussieren müssen, nun soll das Jungunternehmen online sowie offline wachsen, zitiert Deutsche Startups Mitgründer Max Wittrock.

Mit ihrem Start­up für selbst zusammengestelltes ­Müsli sind die drei Gründer zunächst online gestartet: Auf der Website kann jeder Kunde eine individuelle Zusammenstellung aus 80 Bio-­Zutaten bestellen. Heute beschäftigt Mymuesli mehr als 600 Mitarbeiter, hat eigene Müsli-­Manufakturen im niederbayerischen Passau sowie im schweizerischen Tägerwilen und Büros in Passau sowie Berlin. Insgesamt 37 eigene Läden betreibt das Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – 21 davon wurden allein im letzten Jahr eröffnet.

Mit dem neuen Kapital soll die Multikanal-Strategie weiterausgebaut werden. „Mit unseren Stores wollen wir 2016 weiter wachsen. Und auch international haben wir Expansionspläne“, bestätigt Wittrock. Mehr über das Vorzeige-Startup, den Genui-Einstieg und die Expansionspläne der Mymuesli-Jungs verrät Euch Max Wittrock in Kürze im Gründerszene-Interview.

Bild: MyMuesli