Steve Jobs

Steve Jobs, der charismatische und beliebte CEO von Apple, wurde auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) in San Francisco, auf der in diesem Jahr das neue iPhone und das neue MacBook Pro vorgestellt wurden, nicht nur schmerzlich vermisst, sondern es wurde auch wild über seinen Gesundheitszustand spekuliert. Wie nun das Wall Street JournalTechCrunch und Venture Beat berichten, war Steve Jobs nicht nur krank, sondern hatte in der Zwischenzeit auch eine Lebertransplantation. Vor zwei Monaten erhielt der US-Amerikaner eine neue Leber und ist nun auf dem Weg der Genesung.

Im Jahr 2004 hatte Jobs enthüllt, dass er unter Bauchspeicheldrüsen-Krebs leide, was laut Medizinexperten auch häufig in die Leber streue. In einem öffentlichen Statement hatte er im Januar diesen Jahres eine sechsmonatige Abwesenheit aufgrund seines schlechten Gesundheitszustandes bekannt gegeben. Seither hat Tim Cook die Geschicke der Firma gelenkt und in dieser Zeit den Aktienwert des Unternehmens beinahe verdoppelt, wenngleich Jobs sicher gestellt hatte, dass die Produktpalette von Apple noch reich bestückt blieb, während seiner Abwesenheit. Bisher galt Jobs immer als scheinbar wesentlicher Erfolgsgarant des Unternehmens.

Einige Mitglieder des Advisory Boards von Apple (unter anderem bestückt mit Google CEO Eric Schmidt und dem ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore) waren von Jobs Operationsverlauf informiert, wie das Wall Street Journal schreibt: „At least some Apple directors were aware of the CEO’s surgery. As part of an agreement with Mr. Jobs in place before he went on leave, some board members have been briefed weekly on the CEO’s condition by his physician.“ Laut unbestätigten Gründerszene-Informationen, soll sich Jobs während der WWDC in der Schweiz zur Rekonvaleszenz befunden haben. Mittlerweile sei er auf dem Weg der Besserung und plane seine Tätigkeit bei Apple planmäßig zum Ende des Monats wieder aufzunehmen, berichten die amerikanischen Kollegen von TechCrunch und Venture Beat. Jobs wird seine Tätigkeit wohl zunächst auf die Hälfte der Arbeitszeit runterschrauben.