Samwer, Exit, Samwers, Samwer-Brüder

Lukasz Gadowski hat in den Kommentaren zum heute erschienen eDarling-Investment-Artikel eine sinnvolle Deutung des eHarmony-Investments bei eDarling (www.edarling.de) geliefert: Er spekuliert auf eine so genannte Call-Put-Konstruktion, bei der dem amerikanischen eHarmony (www.eharmony.com) eine Call-Option auf die 70 Prozent von eDarling eingeräumt werden, die von den restlichen Gesellschaftern gehalten werden. Den entsprechenden Altgesellschaftern wird im Gegenzug eine entsprechende Put-Option (zu jeweils unterschiedlichen Preisen) angeboten. Wie sehr die bestehenden Gesellschafter von dieser Lösung profitieren würden, hängt stark von der Performance von eDarling ab und zu welcher Bewertung ein solcher abgestufter Exit festgelegt wurde. Der endgültige Preis für eDarling erfolgt somit performance-basiert.

Ob dies ein erfolgreiches Konstrukt oder eher ein Flop ist, bleibt Spekulation. Bisher wurde die Möglichkeit einer Call-Put-Konstruktion aus eDarling-Kreisen zumindest nicht verneint und Branchenexperten munkeln über eine hohe Bewertung des Liebesportals. Je nach der Performance von eDarling und der festgelegten Höhe der Bewertung kann es also sein, dass man den Gründern entweder gratulieren kann oder dass diese mit einem durchschnittlichen Gewinn nach Hause gehen. So auch so könnte man ihnen bei Zutreffen dieser Theorie zumindest zu einem Exit an einen amerikanischen Player gratulieren. Ungewöhnlich bleibt nachwievor allerdings der frühe Zeitpunkt dieses Schritts…

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