In der deutschen Internetszene gibt es wenige echte Pflichtveranstaltungen. Eine Ausnahme bildet hier jedoch sicherlich die NEXT. Zum zweiten mal nun auch in Berlin ansässig, erfreut sich die von SinnerSchrader veranstaltete Messe nicht nur beim gehobenen Fachpublikum wachsender Beliebtheit.

Die NEXT11 mit internationalem Flair
Gründerszene-Chefredakteur Joel Kaczmarek wirft sich ins Getümmel der 1.600 Teilnehmer und schaut was es mit dem Hype um die NEXT11 auf sich hat. Gründerszene wirft dabei einen Blick in den Speaker-Bereich, die Elevator-Pitches, begutachtet Startup-Stände wie den von Eulenschnitt Hamburg und befragt natürlich messeerfahrenes Publikum wie u.a. Fee Beyer (Deutsche Telekom), Felix Haas (Amiando) oder Alexander Kölpin (Berlin Partner, Berlin Web Week) nach ihrer Meinung zur diesjährigen NEXT.
Film ab!

Wie findest du die next…. super! Toll, sagen alle das gleiche. Was mich eher stört ist, dass diese ganzen Veranstaltungen für kleine startups und nicht Blogger deutlich zu teuer sind. Hier mal ein paar hundert, da mal ein paar hundert, das läppert sich echt. Ansonsten finde ich solche Veranstaltungen sehr interessant.
Wie hieß die T-Shirt Company im Video? Kann man leider nicht verstehen.
@Tobias:
Ist im Text erwähnt :)
“Eulenschnitt Hamburg”.
http://eulenschnitt.com
Ich kann Marcus nur beipflichten. Top Event, wie viele andere nationale und internationale, die man besuchen sollte zum Netzwerken und knüpfen wichtiger Kontakte, aber leider sind solche Events oft auch immer eine recht teure Angelegenheit.
Nützlich, spannend und interessant, aber zumindest für junge Start-ups, die noch am Anfang stehen und solchen Events wirklich gut nutzen könnten, um schnell Kontakte aufzubauen und einen Fuß in die Tür zu kriegen, oft einfach zu teuer.
Das eine oder andere Start-up überlegt es sich vielleicht bei einigen Events 3 Mal, ob es zu so einem Event geht oder das Geld nutzt, um einen Praktikanten einzustellen, den man davon 2-3 Monate bezhalt und der einen ein cooles Design, wichtige Website Funktionen oder eine coole app hilft zu erstellen.
Hat sich da jmd. ein paar Scheiben von Axel Hesse abgeschnitten? Nice, man scheint nicht viel verpasst zu haben. @Marcus/Lars: Stimmt, aber so ein Blog ist ja schnell aufgesetzt und Formalstudent kann auch jeder sein, der es will ;-)
Da muss Joel aber die Quote interviewter Frauen noch dramatisch anheben, Axel hat ja bemerkenswerterweise immer nur attraktive Damen vor der Linse…
Halb persönliche, halb möglichst sachliche Auflistung von Tops und Flops:
Top: Das Konferenz-Motto wurde ziemlich konsequent in vielen Vorträgen eingelöst – keine Selbstverständlichkeit und btw, die re:publica verzichtete dieses Jahr nach ihrem 2010 nicht einmal annähernd eingelösten Motto “nowHere” und Kritik eben daran gänzlich auf ein Motto; Aus den Vorträgen sogar 2 – 3 neue Impulse mitgenommen – wer hätte das gedacht; keinen wirklich schlechten oder sogar empörenden Vortrag erlebt – auch keine Selbstverständlichkeit; cooles friendticker Guerilla Grillen mit eigenem Hashtag #naechst11 draussen gegenüber auf dem Bürgersteig; noch mehr Raum zum Bewegen im Vergleich zum Vorjahr durch Nutzung der oberen Stockwerke; WLAN schnurrte; Data Love wurde praktiziert: Alle tweets, Check-Ins und Co. auf dem aufgestellten twingly liveboard analysiert und visualisiert und sogar der digitale und mit sensoren ausgestattete Kickertisch twitterte seine Ergebnisse; insgesamt Eindruck einer absolut glatt laufenden Gesamt-Organisation und perfekt organisiertem Catering; ordentliche Masse an Leuten getroffen; last but not least: Powered by Gründerszene vor Ort gewesen ;)
Flop: Mehr Bestandsaufnahmen und Showcases in den Sessions als progressiver oder visionärer Thinktank – na klar, das ist dem Motto ‘Data Love’ geschuldet – doch dadurch insgesamt in Summe der Vorträge etwas wenig für die Gestaltung der Zukunft relevant; Tropische und schwitzig-klebrige Temperaturen in der offenbar nicht wirklich belüftbaren großen Mittel-Halle; Cateringqualität bzw. Auswahl letztes Jahr herausragend, dieses Mal annehmbar; nahezu Notwendigkeit des Schreiens auf der vorrangig zum Netzwerken funktionierenden Party wegen extrem lauter Band; die kleine offene ‘next Stage’ am Rande der stets mit redenden und essenden Menschen bevölkerten großen Mittel-Halle wirkte m.E. etwas demütigend für die Speaker und, weitaus gravierender, deren Stimmen und Sound schallten darüber hinaus immerzu sehr störend in den Commerce / Social – Raum hinein.
Insgesamt also eine überwiegend durchweg sehr positive Bilanz meinerseits. Mir hat die next 2011 ziemlich gut gefallen :)
Wie lange geht die Veranstaltung noch?
“Die größte Internet-Messe ihrer Art in der Station-Berlin” was soll dies bedeuten?
@SENF: Danke für deine wirklich ausführliche Einschätzung :-)
@Christian: Die Next11 ging vom 17. – 18. und ist damit leider bereits vorbei.
@Napoleon:
“Die größte Internet-Messe ihrer Art” = Messe + Netzwerk in diesem Stil gibt es vergleichbar in Deutschland nicht.
“in der Station-Berlin” = fand in der Location “STATION-Berlin” statt :-)
Mir hat die next11 auch sehr gut gefallen – danke gz +++CEM