niklas zennstrom startup manifesto

Zennström: Ein Investor macht EU-Politik

Er wurde gefragt – und hat Ja gesagt: Skype-Gründer Niklas Zennström ist seit einigen Monaten Mitglied des „Startup Europe Leaders Club“ und hat gestern mit acht weiteren Größen der Startup-Welt, wie Lars Hinrichs oder Daniel Ek, ein Startup Manifesto (www.startupmanifesto.eu) vorgelegt. Dieses soll im Oktober vor den europäischen Regierungschefs präsentiert werden. Initiiert von EU-Kommissarin Neelie Kroes ist das Manifesto ein weiteres Mosaikstein zur Vereinheitlichung eines gesamteuropäischen Startup-Ökosystems, wie bereits Hinrichs heute morgen in einem Interview sagte.

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Bereits im April sprach Niklas Zenntröm mit Nina Fowler für Gründerszene und VentureVillage über seine neue, politische Arbeit. Damals kündigte er bereits die Arbeit an einem Manifesto an und nannte einige Ziele, wie einheitliche Arbeitsmarktgesetze, Bürokratieabbau und die Besteuerung von Unternehmensanteile zu vereinfachen.

Außerdem erläuterte Zennström die Strategie seiner Investmentfirma Atomico, sprach über harte Entscheidungen, die er als Chef von Skype treffen musste und die Arbeit seiner Stiftung „Zennström Philantrophies“.

Foto: eSuite 2013