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Orderbird-Mitgründer: „Wir sind die Nummer Eins“

Von Berlin aus in die bundesdeutsche Welt: Paypal und Orderbird (www.orderbird.com) machen gemeinsame Sache im Gastrobereich. Testweise können Kunden in ein paar ausgewählten Restaurants und Cafés bargeldlos zahlen, wenn sie ein Paypal-Konto und ein Smartphone haben. Wenn die Kunden das Experiment annehmen, will Paypal das „Check-in“-System auf andere Bereiche des stationären Handels und deutschlandweit ausbreiten.

Für das iPad-Kassensystem-Startup Orderbird geht es in dieser Kooperation in erster Linie darum, das eigene System komfortabler und nutzerfreundlicher für die Gastronomie zu machen. Außerdem sieht sich das 2011 gegründete Unternehmen selbst als Innovationstreiber in dieser speziellen Nische. Stolz verweist Mitgründer Patrick Brienen auf Auszeichnungen bei Branchen-Wettbewerben wie den „Intergastra Innovationspreis 2012/2013“ und der Gründerinitiative der Financial Times Deutschland, „enable2start“.

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Und die Konkurrenz? Kassensystem-Startups wie etwa 9cookies oder Gastrofix werden nicht namentlich erwähnt. Lieber bleibt Brienen im Allgemeinen: „Im deutschsprachigen Raum sind wir die Nummer Eins, was die Verbreitung angeht, mit über 1.700 Kunden.“

Im Unterschied zu anderen Payment-Anbietern wie Sumup, Payleven, iZettle, die ihr Angebot und ihre Einsatzmöglichkeiten immer weiter verbreiten, sieht der Orderbird-Mitgründer den Vorteil in der Spezialisierung auf die Gastronomie. Kurz und knapp: „Mit diesen Payment-Anbietern können Gastro-Betreiber nicht arbeiten!“

Im Mai 2011 war Gründerszene übrigens das letzte Mal bei Orderbird. Was sich bis heute verändert hat, sowie erste Ergebnisse der Paypal-Zusammenarbeit, Schutz vor Missbrauch der Technik und mehr, darüber sprechen die beiden Patricks – Brienen und Steller – im folgenden Video.