Die sechs „Wunderkinder“ im Gründungsjahr 2010. In der Mitte: Christian Reber.

Erst im Juni konnten 6Wunderkinder-Gründer Christian Reber und sein Investor Frank Thelen mit dem Exit an Microsoft, der zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar gebracht haben soll, ordentlich Geld einnehmen. Jetzt investieren beide einen Teil davon in ein anderes Startup: In einer Finanzierungsrunde übernahmen Reber und Thelen rund 30 Prozent an der Banking-App Outbank, wie t3n berichtet.

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Outbank wird von dem Dachauer Startup Stoeger IT angeboten und zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Banking-Apps aus Deutschland – erst im Mai hatte das Magazin Finanztest Outbank als beste iOS-App im Bereich Mobile Banking bewertet. Rund zwei Millionen Mal wurde Outbank nach Unternehmensangaben bisher heruntergeladen.

In der Outbank-App können Nutzer die Übersicht über all ihre Bankkonten und Kreditkarten wahren, außerdem können Überweisungen getätigt und Ausgaben kategorisiert werden. In Deutschland konkurriert die App, die aktuell über ein kostenpflichtiges Abo-Modell vertrieben wird, unter anderem mit Number26 aus Berlin. Wie viel Geld die Wunderlist-Macher für ihre Anteile zahlen mussten, wollte Outbank-Gründer Tobias Stöger nicht sagen. Genauso wenig ist bisher bekannt, was Outbank mit dem Geld vorhat.

Outbank gehört auch zu den Apps aus Deutschland, die Apple gerne im App-Store hervorhebt:

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Erfolgsgeschichte aus Dresden: 2011 von einem achtköpfigen Team um die Gründer Benjamin und Björn Bak gestartet, ist die Flirt-App Lovoo heute eine echte Startup-Größe – mit 150 Mitarbeitern, achtstelligen Umsätzen und beeindruckenden 30 Millionen Nutzern. Das Besondere: Dieses rasante Wachstum schaffte Lovoo ganz ohne die Hilfe von externen Investoren, das Startup konnte sich stets aus den eigenen Einnahmen finanzieren. Bild: Lovoo