Paketbeilage-werbung-tipps

Paketbeilagen als aufmerksamkeitsstarke Werbeform

Effektive Werbemaßnahmen tragen maßgeblich zum Erfolg eines Unternehmens bei, wenn sie die richtige Zielgruppe erreichen. Viele Verbraucher fühlen sich jedoch durch Werbung belästigt. Kein Wunder: Beim Surfen im Internet blinken an allen Ecken und Kanten Banner, die die Konzentration auf den Inhalt der Website erschweren. Kommt man abends nach Hause und leert den Briefkasten, hat man teilweise Schwierigkeiten, zwischen den vielen Flyern und kostenlosen Zeitungen seine Post zu finden. Beim entspannten Fernsehen am Feierabend wird der Lieblingsfilm alle 20 Minuten durch Werbeblöcke unterbrochen.

Viele Menschen beachten Werbung daher einfach gar nicht mehr und Werbetreibende fragen sich: Wie kann ich meine Zielgruppe überhaupt noch erreichen? Und wie schaffe ich es, dass sich der potenzielle Kunde durch meine Werbung nicht belästigt fühlt, sondern sie positiv aufnimmt?

Anzeige
Eine besonders aufmerksamkeitsstarke Werbeform sind Paketbeilagen. Dabei platzieren werbetreibende Unternehmen ihr Werbematerial als Beilagen bei Versandhändlern. Entscheidende Vorteile dieser Werbemethode, sie treffen den Paketempfänger und potenziellen Kunden in einer positiven Grundstimmung an, was für eine hohe Konversionsrate sorgt. Der Grund dafür ist ganz einfach: Der Verbraucher hat sich etwas bestellt, das er gerne haben möchte und freut sich über sein Päckchen. Wenn er es öffnet, studiert er alle Inhalte.

Da sich Paketbeilagen anhand der bestellte Ware durch konkrete Selektionskriterien an die Zielgruppe anpassen lassen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Angebote der Paketbeilagen für den Paketempfänger interessant sind. Durch die genaue Eingrenzung der Zielgruppe entsteht ein Vorteil für den Werbenden, der kaum Streuverluste befürchten muss. Andererseits freut sich der Verbraucher, der nur mit für ihn relevanter Werbung in Berührung kommt und greift eher zum angepriesenen Produkt.

So erzielen Paketbeilagen die größte Wirkung

Diese fünf Tipps helfen, Paketbeilagen optimal einzusetzen:

1. Zielgruppe

Werben mit Paketbeilagen ist, als ob man jemandem beim Verlassen eines Shops einen Gutschein oder eine Warenprobe in die Hand drückt. Die Vorstellung, einem männlichen Baumarkt-Kunden den Einkauf in einer Parfümerie vorzuschlagen, ist zurecht etwas abwegig, wenn auch nicht unmöglich. Ebenso verhält es sich umgekehrt: Einer Frau, die gerade einen Monatsvorrat an Windeln gekauft hat, wird sicher auch kein Angebot eines Auto-Tuners unterbreitet.

Wichtig ist, seine Zielgruppe gut zu kennen, dann weiß man auch wo sie zu erreichen ist. Neben den obligatorischen sozio-demographischen Daten liefern auch ihre sozioökonomischen Eigenschaften, die Persönlichkeitsfaktoren sowie ihr Kommunikationsverhalten wertvolle Hintergrundinformationen. Sie zu erheben sollte unerlässlich sein.

2. Werbeform

Die Auswahl an unterschiedlichen Werbemitteln ist riesig: Flyer, Gutscheine, Produktproben, Give-aways, der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Der Erfolg der jeweiligen Werbemittel hängt zwar von der Zielgruppe ab, ein paar allgemeingültige Aussagen lassen sich dennoch treffen. Einfache Flyer sind nicht sehr aufmerksamkeitsstark, sie animieren den Konsumenten selten zu einer direkten Handlung und bleiben daher häufig nicht in Erinnerung.

Anders verhält es sich mit Produktproben und Give-aways – sie regen dazu an, dass man sich mit ihnen auseinandersetzt, das verankert sie im Gedächtnis. Allerdings sind sie meist nicht mit einer konkreten Handlungsaufforderung versehen, was sie in ihrer Wirksamkeit von Gutscheinen unterscheidet. Diese eignen sich am besten dazu, aus einem Werbeempfänger einen Kunden zu machen. Übrigens: Gutscheine, die mit einem festen Wert, wie einem Rabatt in Höhe von 15 Euro, versehen sind, sind beliebter als solche, die einen prozentualen Rabatt versprechen, weil der Preisvorteil offensichtlicher ist.

3. Design

Ansprechend gestaltete Werbemittel sind die perfekte Visitenkarte für ein Unternehmen. Ein übersichtliches Layout, die richtige Platzierung der Überschrift und aussagekräftige Bilder sorgen für beste Ergebnisse. Warme Hintergrundtöne vermitteln ein positives Gefühl – insbesondere wenn sie auf qualitativ hochwertigem Papier gedruckt sind, das verschafft ein Gefühl von Wertigkeit. Auch auf die Druckqualität sollte geachtet werden. Unscharfe Buchstaben und verwackelte Drucke lassen jede Werbebeilage unprofessionell wirken.

4. Versandpartner

Anzeige
Paketbeilagen, die für den Empfänger einen Mehrwert darstellen, wirken am besten. Der Versandpartner hat seinen Kunden dadurch über die bestellte Ware hinaus zufrieden gestellt und da es sich bei dem beworbenen Produkt um etwas handelt, wovon der Empfänger auch noch profitiert, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass er auch zum Kunden des Werbers wird. Am ehesten wird der Mehrwert mit Komplementärgütern erzielt.

Wird dem Empfänger zur eben erhaltenen Tapeziermaschine ein Gutschein für den nächstgelegenen Baumarkt geliefert, oder wird zur Hardware ein Nachlass für ergänzende Software angeboten, ist der Kunde nur einen winzigen Schritt von der Einlösung entfernt. Bei allem Fokus auf den Kundennutzen sollte man aber dennoch daran denken, Mitbewerber als potenzielle Versandpartner auszuschließen.

5. Reporting

Performance ist alles. Jeder, der Geld für Werbemittel und ihre Distribution ausgibt, möchte wissen, was er für seine Euros bekommt. Zur Erfolgskontrolle gehören Informationen darüber, wie die Werbemittel bei den Empfängern ankommen, wie häufig der beworbene Online-Shop aufgesucht wird und wie viele Verkäufe auf die Paketbeilage zurückzuführen sind.

Eine sehr praktikable Möglichkeit, um das Abschneiden der Kampagne sogar in Echtzeit zu überprüfen, bietet die Vergabe von Gutscheincodes oder das Tracking über Short-URLs. Wird jeder Kampagne eine unverwechselbare Kennziffer zugewiesen, sind ihr auch Käufe eindeutig zuordenbar. Somit lässt sich der Erfolg der Aktion unmittelbar feststellen.

Wird über mehrere Versender ausgestreut ist es ratsam, pro Versender einen eigenen Gutscheincode zu vergeben – so lassen sich die Zahlen besser auswerten und der Werber erhält wertvolle Erkenntnisse für kommende Kampagnen.

Bild: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von Sue Elias