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Matuschka: Erst Gründer, dann Investor

Gabriel Matuschka ist einer der umtriebigsten VCs der Berliner Startup-Szene. Als Senior Associate der französisch-amerikanischen Investment-Firma Partech Ventures (www.partechventures.com) ist er aber nicht nur in Berlin, sondern in ganz Europa unterwegs und sucht nach „Firmen die fähig sind, die bestehenden Strukturen ihres Marktes zu verändern“, sagt er. Dabei schielt er besonders auf die Bereiche SaaS oder Business-to-Business-Anwendungen aus der Cloud.

Matuschka hat letztes Jahr bei Partech angeheuert, nachdem er vorher als Gründer von TripHunter bereits die andere Seite der Startup-Welt kennen gelernt hatte. Neben seiner VC-Tätigkeit ist er bis heute auch als Co-Veranstalter der Tech-Meetup-Reihe und als Mentor beim Berliner StartupBootcamp aktiv.

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Partech ist ein VC-Fund, der 1982 vom Franzosen Vincent Worms und dem US-Amerikaner Tom McKinley in San Francisco gegründet. „Unsere DNA ist es und war es immer, sehr selektiv bei unseren Deals zu sein“, erzählt Matuschka.

Klassischerweise investiere man in Series-A-Runden, und dann einen Betrag zwischen eine und vier Millionen Euro. „Manchmal machen wir auch Midstage-Sachen, die etwas größer sind, aber das ist eher die Ausnahme“, sagt er weiter. Zum Portfolio von Partech gehörten zum Beispiel Brands4Friends und Qype.

Im Interview mit Gründerszene-Herausgeber Joel Kaczmarek spricht er über seinen Werdegang, den ausbaufähigen Venture-Capital-Zustand in Europa und darüber, woran es den hiesigen Startups noch mangelt. In einem Satz: Es wird Tacheles geredet! Es ist zeitgleich auch das letzte Video, dass im senfgelben Interview-Raum unseres alten Redaktions-Standortes in der Berliner Torstraße gedreht wurde…