Stefan Glänzer, Gründer und Partner bei Passion Capital

Der Londoner VC Passion Capital sammelt 45 Millionen britische Pfund (umgerechnet rund 63 Millionen Euro) für seinen zweiten Früphasen-Fonds ein. Das Geld für den Passion Capital Fund II kommt zum Teil (15,5 Millionen Pfund) von der britischen Regierung. Zudem haben sich Family Offices aus Europa und Südostasien beteiligt, wie Techworld schreibt.

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Hinter Passion Capital stehen Stefan Glänzer, der bis bis 2007 Execuive Chairman bei Last.fm war, sowie die beiden Partner Eileen Burbidge, ehemals Product Director bei Skype, und Robert Dighero, Ex-CFO von AOL Großbritannien. Im Jahr 2011 hatte der Londoner VC seinen ersten Fonds aufgesetzt, der ein Volumen von damals umgerechnet gut 42 Millionen Euro hatte.

Das Kapital aus dem neuen VC-Fonds solle vor allem in britische Unternehmen fließen, sagte Burbidge gegenüber Techworld. Allerdings gebe es auch ein Kontingent – rund 20 Prozent des Fondsvolumens – das für Investitionen in weitere europäische Startups vorgesehen sei. „Wir werden keinen bestimmten Bereich fokussieren, aber wir sind wirklich optimistisch, was Fintech, Cybersecurity, Healthtech und EdTech angeht“, so Burbidge weiter.

Aktuell befinden sich 42 Unternehmen im Portfolio von Passion Capital, darunter auch das Berliner Foto-App-Startup EyeEm oder die Weinshops Vicampo aus Mainz und Wine in Black aus Berlin.

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