Das Paua-Ventures-Team

Millionen für europäische Startups: Nach dem ersten Closing ist der Fonds des Berliner Investors Paua Ventures 45 Millionen US-Dollar schwer. Insgesamt soll der Fonds mit 65 Millionen US-Dollar gefüllt werden. Bisher sind institutionelle Investoren wie der Europäische Investment Fonds, große Konzerne wie Klöckner & Co und private Angels an dem Fonds beteiligt.

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Mit diesem Fonds wird sich der Frühphaseninvestor an Seed- und Series-A-Runden in Europa beteiligen. Üblicherweise investiert Paua Ventures zwischen 200.000 und zwei Millionen Dollar pro Runde. Auch Follow-Up-Investments sind möglich: bis zu sechs Millionen Dollar könnten pro Startup investiert werden. Sieben Investments wurden bereits mit dem Geld aus dem Fonds getätigt, neun Millionen Dollar wurden insgesamt investiert. Unter anderem hat sich der VC an dem Berliner Schnäppchen-Händler Lesara von Roman Kirsch beteiligt.

Paua Ventures plant, in den kommenden drei Jahren in 20 weitere Startups zu investieren. Dabei konzentriert sich der VC auf Software-as-a-Service-Unternehmen (SaaS), B2B-Marktplätzen, mobile Lösungen und E-Commerce.

Der Risikokapitalgeber wurde 2010 gegründet, 2012 zog das Team von München nach Berlin. Der VC investierte in der Vergangenheit in Startups wie den Sextoy-Shop Amorelie und den Parfüm-Händler Flaconi. Nach eigenen Angaben hat Paua Ventures seine bisherigen Investments mit zwei Millionen Euro vom Management-Team und Exit-Erlösen finanziert.

Bild: Paua Ventures