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Talken vor 300 Gründern und Investoren: Peter Thiel (links) und ZDF-Moderator Wulf Schmiese.

Peter Thiel hat trotzdem ins Bitcoin-Ökosystem investiert

Es ist die letzte Aussage Peter Thiels, bevor der Investor aus dem Silicon Valley am Montagabend seinen Talk vor 300 Gründern in Berlin beendet. Und durchaus eine bemerkenswerte! „Bitcoins werden zu 80 Prozent scheitern“, sagt Thiel auf eine Nachfrage aus dem Publikum. Allerdings bestehe deshalb auch die 20-prozentige Möglichkeit, dass sich diese eWährung langfristig als Zahlungsform etabliere.

Risikofreudig wie er ist, hat er trotz seines Zweifels mit seinem VC-Fond Founders Fund im Mai zwei Millionen US-Dollar in BitPay investiert. Das US-Startup ist der größte Bitcoin-Zahlungsabwickler der Welt.

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Um seine These zu unterstützen holt er einen 500-Euro-Schein raus und wedelt mit ihm vor dem Publikum herum. Alle schauen gebannt auf das Stück Papier. „Gedrucktes Geld hat eine hypnotische Wirkung“, sagt Thiel und wedelt weiter.

„Warum, das kann keiner so genau sagen, denn an sich ist der Schein ja nur ein Stück Papier, das ein paar Cent wert ist. Wir machen ihn aber in unser Vorstellungskraft zu etwas wertvollem!“ Und wenn Bicoins es schafften, eine ähnlich emotionale Wertschätzung und Vertrauen zu erzeugen, dann könnte es mit dieser neuen Währung klappen. Die Chancen allerdings sieht Thiel , wie er nochmals betont, nur bei 20 Prozent.