Fanmiles Philipp Lahm

Philipp Lahm (mittig) mit den Fanmiles-Gründern Alan Sternberg (links) und Fabian Schmidt

Philipp Lahm geht unter die Startup-Investoren: Nach seinem Investment bei dem bayerischen Sportartikel-Hersteller Sixtus Anfang 2015 hat sich der Fußballweltmeister nun an dem Berliner Startup Fanmiles beteiligt. Neben Lahm investierten weitere Business Angels in die 2013 gegründete Fan-Plattform. Insgesamt konnten die Gründer nach eigenen Angaben einen siebenstelligen Betrag einsammeln.

Fanmiles hat eine Plattform aufgebaut, die Fans für ihre Treue gegenüber Stars belohnt. „Für jeden Schritt eines Fans – sei es der Besuch auf einem Konzert, das Folgen eines Stars auf Facebook oder das Teilen eines Fotos mit seinen Freunden – kann ihn der Star mit Fanmiles belohnen“, erklärte Alan Sternberg, Mitgründer des Startups bereits im September gegenüber Gründerszene. Damals verkündete das Startup eine Partnerschaft mit FC-Bayern-Star Mario Götze.

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Fans eines Sportlers, Musikers oder auch Schauspielers sammeln mit Posts in sozialen Netzwerken wie Facebook, Youtube oder Instagram Punkte, wenn sie das Hashtag #fanmiles nutzen, teilen oder liken. So können die Fans Punkte sammeln, die sie gegen Prämien, beispielsweise Tickets für den nächsten Stadion- oder Kinobesuch, einlösen können. Neuerdings können Nutzer aber auch ein von Philipp Lahm getragenes Trikot gewinnen.

Der Fußball-Profi will 2018 seine Karriere als Sportler beenden. Wie Lahm nun gegenüber Bild.de sagte, plane er im Anschluss eine Karriere als Internet-Unternehmer und Investor. „Ich beschäftige mich wöchentlich mit den aktuellen Themen wie jetzt auch Fanmiles. Unterhalte mich mit den Geschäftsführern, treffe unsere Vertriebspartner und setze mich mit Themen wie Vermarktung auseinander“, sagte Lahm. „So erarbeite ich mir nach und nach ein Verständnis für die wirtschaftlichen Zusammenhänge. Das macht mir schon jetzt großen Spaß.“

Bild: Fanmiles

Hinweis: In einer älteren Version dieses Artikel haben wir geschrieben, dass Philipp Lahm ein eigenes Unternehmen aufbauen möchte. Das ist nicht korrekt, wie uns das Management mitteilte. Lahm möchte zwar „Internet-Unternehmer“ werden, aber nicht selbst gründen. (Schade eigentlich…)