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Die neuen Teilnehmer von Plug und Play

Knapp zweieinhalb Monate ist es her, dass die vorherige Gruppe des Axel Springer-Accelerators Plug and Play ihren abschließenden Pitch vor Investoren hielt. Jetzt stehen schon wieder die neuen Teams vor der Tür des Brutkastens: Anfang März zogen zehn Startups in das Quartier in Berlin Mitte. Auch der sechste Batch ist wieder international: Die Gründer kommen aus Deutschland, Großbritannien, Indien und Ägypten.

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Die Teams arbeiten 100 Tage lang an ihren Konzepten, Plug and Play bietet ihnen Büros, Workshops, Mentoring und Networking. Auch frisches Geld gibt es: Die Startups bekommen 25.000 Euro Kapital für fünf Prozent an Unternehmens-Anteilen. Am 9. Juni pitchen die Gründer dann wieder vor internationalen Investoren und Zuschauern.

 

Hier sind die Plug-and-Play-Teilnehmer:

  • Das Internet lenkt ab. Deshalb will das Berliner Startup Offtime Nutzern mit App-Blocking, Kommunikationsfiltern und Einblicken in die eigene Smartphone-Nutzung helfen, den eigenen Internet-Konsum zu regulieren.
  • Mit der webbasierten App Notorio können Unternehmen Ideen und Roadmaps für Produkte erstellen und teilen. Das ermöglicht Feedback in der Anfangsphase von Produktionen, sodass Notorios Nutzer wissen, ob sie auf dem richtigen Weg sind, ein erfolgreiches Produkt an den Markt zu bringen. Das Gründerteam kommt aus Indien.
  • MatchRider will sich am Shareconomy-Hype beteiligen: Das Heidelberger Startup vernetzt Nutzer, die Mitfahrgelegenheiten in Deutschland suchen oder bieten.
  • Das Berliner Startup Massagio verspricht die Wellness-Revolution: Der Nutzer kann sich Massagen bestellen, die dann Zuhause, im Büro oder im Hotel stattfinden können.
  • Egyptian Streets ist eine Nachrichtenorganisation, die über Events auf den Straßen von Ägypten und dem Nahen Osten berichtet.
  • Wenn mal wieder der Urlaub ausfällt, verspricht Reiseretter Abhilfe: Die Onlineplattform will verhinderte Urlauber und Nutzer, die die Reise abkaufen wollen, vernetzen.
  • Arzthelden ist ein Online-Marktplatz für medizinische Dienstleistungen: Auf der Plattform können Ärzte ihre Wunschpatienten erreichen und Nutzer unter anderem drei alternative Behandlungsangebote innerhalb von drei Tagen einholen.
  • Die Gebrauchtwagen-Plattform Karosso stammt aus dem hessischen Oestrich-Winkel. Auf dem Marktplatz sollen Verkäufer für ihr Auto ein individualisiertes Angebot erhalten. Für die Käufer soll Transparenz und Sicherheit über zertifizierte und einheitlich bewertete Fahrzeuge sichergestellt werden.
  • Pipe ist eine Datei-Übertragungs-App, die zurzeit noch offline ist. Über eine direkte Verbindung in Echtzeit zwischen zwei Geräten sollen Nutzer Dateien sicher an andere versenden können.
  • Mit Phizzard sollen Käufer in Modegeschäften passende Kleidungsstücke in ihrer Größe finden können. Die Berliner Software-Lösung empfiehlt Artikel auf Basis von Big-Data-Analysen.
Bild: Axel Springer Plug and Play. Disclaimer: Axel Springer ist Gesellschafter der Vertical Media GmbH, dem Medienhaus von Gründerszene. Weitere Informationen zur Vertical Media GmbH hier: www.vmpublishing.com