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Sachlich und auf das Wesentliche konzentriert – das war die klare Linie der ersten Runde der Preisverleihung des Gründerwettbewerbs 2009 am 4. September während der IFA. Nacheinander wurden die ausgezeichneten Gründer auf die Bühne zitiert, um ihr Sieger-Mäppchen von Staatssekretärin Dagmar Wöhrl mit einem breiten Lächeln überreicht zu bekommen.

Das Lächeln saß perfekt – ganze 15 Mal. Ach, nein, nur fast. Schon bei Nummer sieben oder neun drückte die Staatssekretärin der zeitlich budgetierte Schuh. Irgendwann war sie dann gänzlich verschwunden – insgesamt 15 Prämierte waren mindestens zwei zu viel. Preisträger wie Folien hielten ihren nüchternen Charakter tapfer bis zum Ende durch. Braves Händeschütteln, Blick in die Kameras, Erklären des Geschäftsmodells.

Einziger echter Lacher war ein nicht scherzhaft gemeinter Witz über Hausfrauen-Clichés. Das tat dem Witzemacher aber auch sogleich Leid. Der Laudator des VDI/VDE IT gab sich derweil alle Mühe, die branchentypischen Kunstnamen korrekt auszusprechen. Beim AvatR aber holte er den Publikumsjoker ein; dafür saßen die Namen der Preisträger.

Viel mehr als auf der Website des Gründerwettbewerbs der Preisträgerliste verlautbart, erfuhr man auch auf dieser Veranstaltung nicht – das störte aber keinen.