Project Flying Elephant macht gemeinsame Sache mit IBM

Im Frühjahr gab der Berliner VC WestTech Ventures die Gründung eines Inkubators bekannt – inzwischen hat Project Flying Elephant Fahrt aufgenommen, zwei Startups arbeiten nun unter dem Dach des selbsternannten „Deep-Tech-Inkubators“.

Zum einen ist da das Shop-Analyse-Startup Wunderdata der drei Ex-Fabler Richard Neb, Mike Rötgers und Stefan Ladenthin, in das WestTech ohnehin investiert hatte und das die Räumlichkeiten des VCs in der Saarbrücker Straße in Berlin mitbenutzte.

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Das erste offiziell von Flying Elephant ausgewählte Startup ist die HR-Active-Sourcing-Lösung Talentwunder. Die zwei Gründer Jörg Rech und Andreas Dittes haben eine Plattform entwickelt, die mit Daten aus Social-Media-Profilen die Wechselwahrscheinlichkeiten von Fachkräften ausrechnet und sich damit an Personalberatungen und große Unternehmen richtet. Das Team zog Anfang Oktober von Karlsruhe zu Flying Elephant nach Berlin.

Laut WestTech-CEO Masoud Kamali hat sich Talentwunder gegen fast 200 weitere Bewerber durchgesetzt. Im Januar will der Inkubator das nächste Startup aufnehmen. Bei Flying Elephant werden die Startups nicht in „Batches“ gruppiert, sondern einzeln ausgewählt. Die Teams bleiben zwischen drei und sechs Monate und bekommen 25.000 oder 50.000 Euro an Funding – wofür Anteile abgegeben werden müssen. Innerhalb von zwölf Monaten plane man, zwischen fünf und acht Startups in das Programm aufzunehmen.

Project Flying Elephant hat sich zudem einen prominenten Partner an Bord geholt: IBM stellt für die Startups des Inkubators seine Cloud-Plattform Bluemix kostenfrei zur Verfügung. In der Platform-as-a-Service-Umgebung sind Dutzende Dienste von IBM und Drittanbietern integriert. Den Vorteil erklärt IBM-Startup-Spezialist Tristan Reckhaus: „Bluemix erlaubt, dass sich Startups auf ihre Applikationen konzentrieren können und sich nicht um Infrastruktur, Mittelware und so weiter kümmern müssen.“

Bild: © panthermedia.net / lightwise