Das Barcamp Hamburg, war eine Veranstaltung genau nach meinem Geschmack: Entspannte Atmosphäre, inspirierende Stadt und vor allem jede Menge gut gelaunter Internet-Visionäre und Gründer unter den insgesamt ca. 180 Teilnehmern vor Ort. Freitag abend ging es mit einer Party in der Bar Hamburg los. Die Offenheit der Teilnehmer sorgte für jede Menge neue Kontakte und die gemeinsame Passion Unternehmertum für interessante Gespräche. Frage das Abends: Warum gründen eigentlich so wenige Frauen? [Eine Diskussion hierzu gibt`s übrigens auch schon in unserer StudiVZ-Gruppe…] Noch seltener als gründende Frauen sind derzeit wahrscheinlich nur (gute) Programmierer mit freien Kapazitäten. Das Board mit entsprechenden Job-Angeboten quoll jedenfalls am Samstag direkt nach der Eröffnung über. Arbeitsgesuche? Fehlanzeige! Die angebotenen Sessions am Samstag beschäftigten sich thematisch größtenteils mit typischen StartUp-Problemen wie z.B. der Monetarisierung und eher weniger mit „klassischen“ Barcamp-Themen wie z.B. hier bemängelt wird. Für mich persönlich jedoch kein Grund zur Beschwerde ;-) Besonders empfehlenswert aus StartUp-Sicht: Martin Oettings Session zum Thema „Virales Marketing für StartUps“. Ein Video-Interview mit ihm folgt daher in Kürze… Zwischen den Sessions wurden eifrig Visitenkarten ausgetauscht und Kooperationen eingefädelt. Samstag abend wurden dann noch mal ausgiebig einige vielversprechende „Gründungen“ der Hamburger-Gastro-Szene besichtigt…

Eine der wohl bestbesuchtesten Sessions am Sonntag war der von Robert moderierte Gründeraustausch, der sich insbesondere auch mit dem Verhältnis von Gründer und Investor beschäftigt hat. Fazit dieser Session: „Drum prüfe, wer sich (ewig) bindet…“

Gesamtfazit: Barcamp Hamburg hat gerockt! Einige interessante Interviews folgen… Besten Dank an alle Organisatoren! und natürlich auch die Sponsoren!