Das Gründerteam: Niels Sandholt Busch, Yasha Tarani und Michael Marder

Das Gastro-Unternehmen Resmio hat eine weitere Finanzierungsrunde eingesammelt. Die Altinvestoren Schlütersche Verlagsgesellschaft, Müller Medien und Heise Media Service beteiligten sich erneut, diesmal mit einer siebenstelligen Summe. Das frische Kapital werde überwiegend für die internationale Expansion des Berliner Unternehmens genutzt, so Mitgründer und Geschäftsführer Yasha Tarani. Bisher seien 85 Prozent der Kunden in Deutschland ansässig, lässt er sich zitieren.

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Resmio entwickelt und vertreibt eine Reservierungs-Software für Gastronomie-Betriebe. Anders als bei Wettbewerben wie Book A Table oder OpenTable läuft die Tischreservierung bei Resmio nicht über ein externes Portal, sondern über die eigene Homepage des Restaurants.

Resmio bietet auch Marketing- und Verwaltungs-Lösungen für Gastro-Betriebe. Zurzeit stellt das Startup seinen Service nach eigenen Angaben mehr als 2.100 Restaurants zur Verfügung. Außer in Deutschland sei die Firma in weiteren acht Ländern aktiv, darunter Österreich und die Schweiz.

Gegründet wurde das Unternehmen, das derzeit 30 Mitarbeiter beschäftigt, 2011 in Lüneburg. Das Gründerteam Yasha Tarani, Michael Marder und Niels Sandholt Busch beschlossen zwei Jahre später, nach Berlin zu ziehen. Ebenfalls 2013 sammelte Resmio dann eine erste Finanzierungsrunde in sechsstelliger Höhe ein. 2014 bekam das Resmio eine weitere Kapitalspritze in nicht benannter Höhe.

Bild: Resmio

Übersicht: Die wichtigsten Finanzierungsrunden der vergangenen Monate
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Im Vergleich zu einigen anderen Investitionen im Jahr 2015 ist die Runde des Berliner Rezepte-Startups Kitchen Stories klein. Anfang des Jahres konnte sich das Unternehmen eine Finanzierung in Höhe von 1,8 Millionen US-Dollar sichern. Das Geld kommt von Point Nine Capital, BDMI, den Fox&Sheep-Gründern Verena Pausder und Moritz Hohl, Cherry Ventures, Seriengründer Frederik Fleck sowie weiteren Business Angels.

Bei Nutzern ist die App von Mengting Gao (links im Bild) und Verena Hubertz (rechts) beliebt: Schon sechs Millionen Mal wurde sie heruntergeladen, gab das Startup im September an.

Bildquelle: Kitchen Stories