knotel

Die richtigen Räumlichkeiten zu finden und einzurichten – das ist für Startups schon aufgrund der gerne mal stark schwankenden Mitarbeiterzahlen nicht immer ganz einfach. In jedem Fall ist es eine zeitraubende Angelegenheit. Was wäre, wenn es das alles als Dienstleistung gäbe?

Das New Yorker Startup Knotel will genau das bieten. „Headquarter as a service“, so nennen die Gründer Amol Sarva und Edward Shenderovich, der als Gründer von Kite Ventures durch seine Investments in Delivery Hero oder Fyber auch in der Berliner Szene bekannt ist, ihr Konzept. Ziel sei es, mehr zu liefern als herkömmliche Coworking-Angebote: Alles soll – samt Möbel – maßgeschneidert werden für die Bedürfnisse der Mieter, alles kann per App gemanagt werden. Damit will sich Knotel von Anbietern wie WeWork absetzen, deren Angebote deutlich einfacher gehalten sind.

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Nun ist Rocket Internet über seinen VC-Arm Global Founders Capital bei dem US-Startup eingestiegen. Im Rahmen der Finanzierungsrunde, bei der sich neben der Berliner Firmenschmiede auch Bloomberg Beta, 500 Startups, Invest AG und verschiedene Angel-Investoren engagierten, fließen 25 Millionen US-Dollar in das Unternehmen. Mit dem Kapital sollen zu den bislang zehn Angeboten, die Knotel in New York betreibt, weitere 40 hinzu kommen – auch außerhalb der Ostküsten-Metropole.

Das 2015 gegründete Startup erwirbt dabei die Immobilien beziehungsweise Büros nicht, stattdessen betreibt es einen „gemanagten Marktplatz“: Es betreibt die Büroflächen für die eigentlichen Eigentümer und behält von den gezahlten Mieten einen Teil der Kosten ein.

Bild: Knotel