Blacklane

Lobbyarbeit gegen Uber, Blacklane und Co

Der Limousinen- und Chauffeur-Service Blacklane (www.blacklane.com) muss sich der Schikane des Taxi-Verbands Berlin-Brandenburg stellen. Der Verband bemängelt die Eintürigkeit des neuen Smart-Mietwagens, den Blacklane seit kurzem zusätzlich einsetzt, schreibt die WirtschaftsWoche. Aus Sicherheitsgründen müssen Taxen und Mietwagen auf der rechten Seite normalerweise über zwei Türen verfügen, so die Regelung. Allerdings sollte diese bei Smarts hinfällig sein. Blacklane kontert entsprechend mit einer Sondergenehmigung des Berliner Landesamts für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, die besagt, dass „Smarts bauartbedingt keine Rücksitzbank aufweisen und deswegen alle Fahrgäste die Fahrzeuge sicher besteigen und verlassen können.“

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In der Vergangenheit waren auch andere Limousinen-Services den Schikanen der Transport-Lobby ausgesetzt. So etwa gab das von Google finanzierte Uber gegenüber dem Magazin Inc an, dass es seine Dienstleistung nicht in South-Florida anbieten könne. Der Grund: Dort müssen entsprechende Services mindestens eine Stunde zuvor gebucht werden und mindestens 80 US-Dollar kosten – Uber benötigt für seine Fahrtenvermittlung per App allerdings nur Minuten und ist mitunter günstiger.

Über Schikane und Lobbyismus weit hinaus ging indes die jüngste Auseinandersetzung zwischen den Diensten Uber, Chaffeur Privé und mehreren Taxifahrern in Paris. Die streikenden und aufgebrachten Taxifahrer hätten Farbe auf die Autos der beiden Dienste geworfen, Reifen aufgeschlitzt, Fenster eingeschlagen und mindestens einen Passagier verletzt, schreibt die Rheinische Post.

Bild: Blacklane