sonntagmorgen versendet ab heute seinen Kaffee über DHL. Der Wechsel mag verwunderlich sein, sind wir doch erst gut einen Monat am Start, war aber dringend notwendig geworden, weil sich Nachfragen und Beschwerden im Zusammenhang mit dem bisherigen Versender häuften. Die Bearbeitung solcher Rückfragen nahm zu viel Zeit in Anspruch und führte zu Irritationen.

Der Versand wird durch den Wechsel für sonntagmorgen nicht billiger (für die Kunden bleibt es bei der Pauschale von 3,90 EUR pro Bestellung), allerdings versprechen wir uns davon niedrigere Prozesskosten und eine deutlich höhere Kundenzufriedenheit. Die Kunden erhalten ihren Kaffee jetzt auch samstags, können auch Packstationen als Ziel angeben und verpasste Sendungen im engen Filialnetz der Deutschen Post abholen. Im Zuge der Umstellung nimmt sonntagmorgen am Partnerprogramm für die Packstation teil – attraktiv, weil der Service in unseren Augen einen echten Kundennutzen bietet.

Der Streik in den Verteilzentren ist vorerst ausgesetzt, so dass der zuverlässigen Auslieferung nichts im Wege steht. Sonntagmorgen hat mittlerweile von bedarfsgesteuerter Produktion auf die Vorhaltung einer Durchschnittsmenge frisch gerösteten Kaffees umgestellt. Zusammen mit der späten Abholzeit, die mit DHL realisiert werden konnte, sind wir so in der Lage, viele Bestellungen schon am Auftragstag zu versenden.

Anderen Gründern im e-commerce raten wir aus dieser Erfahrung: Wählt Eure Versandpartner gut aus und schaut nicht nur auf den Preis, insbesondere bei verderblichen und hochwertigen Gütern. Insbesondere Zuverlässigkeit bei den Abholzeiten und brauchbare Benachrichtigungen bei der Auslieferung sind Gold wert. Anbindung der Logistiksoftware an Euren Shop sollte selbstverständlich sein. Verhandelt gut, denn meist ist noch einige Luft in den Angeboten!

Und: Schreckt nicht vor Korrekturen zurück, schließlich ist es Euer Image: Ärger mit dem Versender heißt für den Kunden Ärger mit Euch!