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Die Gründer Alex Klebeck, Nick Golovin und Karsten Beyer

Ein Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Informatik der Universität Leipzig brachte 2012 das Big-Data-Startup DataVirtuality hervor. Das Ziel der Gründer Nick Golovin und Alex Klebeck: Sie wollten Digitalunternehmen – vor allem aus dem E-Commerce – dabei helfen, ihre Daten im Blick zu behalten.

Dazu verbindet die Firma in ihrem Lösungsmodell verschiedene Datenquellen aus Analyse-Systemen oder Unternehmenssoftware miteinander. Die zusammengeführten Informationen können dann über Datenbanksysteme durchsucht werden. Zudem lädt das Programm die Daten in eine zentrale Plattform und macht Optimierungsvorschläge, die das Auslesen beschleunigen sollen.

Investoren: Technologiegründerfonds Sachsen und der High-Tech Gründerfonds

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Im E-Commerce biete sich DataVirtuality etwa für Kampagnenvergleiche an, weil es Umsätze über verschiedene Kanäle miteinander in Bezug setzen und auswerten kann, sagen die Gründer. Zu den Kunden von DataVirtuality zählen unter anderem Startups wie Home24 und Weg.de, aber auch DHL oder Audi. DataVirtuality ist mit Büros in Leipzig und Frankfurt vertreten – und unterhält eine Niederlassung in San Francisco. Finanziert wird das Unternehmen, das es 2014 in das USA-Programm des German Accelerators schaffte, durch den Technologiegründerfonds Sachsen und den High-Tech Gründerfonds.

36 – Data Virtuality

Wachstumsrate: 161%
Gründungsjahr: 2012
Firmensitz: Leipzig
Branche: Big Data
Webseite: datavirtuality.com

Bild: Datavirtuality