Movago-Gründer Carsten Bild (links) und Maximilian Lanig

Ihre Finanzierungsrunden haben die beiden Startups fast zeitgleich bekannt gegeben, auch die Namen und Geschäftsmodelle ähneln sich: Zwischen Movago und Movinga dürfte jetzt ein Konkurrenzkampf starten. Vor wenigen Tagen gab Movinga ein Millionen-Investment bekannt. Jetzt ist klar, dass auch das Berliner Startup Movago seine Seed-Finanzierung mit einem siebenstelligen Investment abgeschlossen hat.

Die Idee der beiden Startups: Über ihre Plattform reichen sie Umzugsaufträge an Partnerunternehmen weiter, die dadurch „Überkapazitäten abbauen“, wie es auf der Movago-Homepage heißt.

Der Wagniskapitalarm von Holtzbrinck und Piton Capital führen die Finanzierungsrunde bei Movago an. Mit dabei sind die Business Angels Christian Bertermann und Christopher Muhr von der Auto1 Group sowie Philipp Magin und Ronny Lange, die Gründer der Reservierungsplattform Quandoo.

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Movago ist erst zweieinhalb Wochen online – los geht es in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Italien und Spanien sollen demnächst folgen, wie der Movago-Gründer Maximilian Lanig gegenüber Gründerszene sagte. Um die Arbeit im Ausland zu koordinieren, verfügt das Startup über Teams in den einzelnen Ländern. Insgesamt 30 Mitarbeiter sind bei Movago angestellt.

„Wir haben die enorme Möglichkeit gesehen, den großen, fragmentierten Umzugsmarkt zu disrupten“, sagte Lanig. Er hat das Startup zusammen mit Carsten Bild aufgebaut, beide sind ehemalige Bain-Berater.

Bild: Movago