Das Shopstar-Team

Shopstar: „Konkurrenz belebt das Geschäft“

Shopnow, Shopkick – und jetzt Shopstar: Nachdem Axel Springer im Februar die Bonus-App Shopnow launchte und ProSiebenSat.1 ankündigte, die US-App Shopkick nach Deutschland zu bringen, startet nun das Münchner Startup Shopstar (www.shopstar.de) ein ähnliches Konzept: App-Nutzer können beim Einkaufen Punkte sammeln, indem sie beispielsweise Produkte mit ihrem Smartphone scannen. Dank der Bluetooth-Funktechnik iBeacon können sie auch Punkte anhäufen, wenn sie den Laden betreten. Gesammelte Punkte können dann für eine Prämie eingetauscht werden.

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Shopstar wurde von Gerald Kromer, Cord Burchard und Windeln.de-Gründer Alexander Brand ins Leben gerufen. Die App des Startups ist seit dem 17. Februar in den Stores und kann bislang in Hamburg, Frankfurt, München und Düsseldorf genutzt werden. Noch hat Shopstar nur wenige Partner in Deutschland. „Die deutschen Händler beginnen gerade erst, sich mit dem Thema Mobile-to-Offline-Integration auseinanderzusetzen“, erklärt Mitgründer Gerald Kromer. „Der Markt steht noch am Anfang.“ Eine erste große Kooperation hat Shopstar mit dem Modelabel Gant vereinbart.

Kromer gibt sich optimistisch – auch wenn seine App in Deutschland viel Konkurrenz hat: „Natürlich ist es nett, wenn du der Einzige bist, der die Geschichte erzählt“, so Kromer. „Andererseits hilft es uns auch, wenn die Händler die Wahl zwischen mehreren Produkten haben – das bringt den Markt insgesamt weiter, und Konkurrenz belebt das Geschäft.“ Shopstar wolle sich vor allem als Marketing-Lösung für Händler positionieren, während Shopnow beispielsweise eine Plattform sei, die vor allem die Loyalität der Nutzer belohne.

Bei der Seedrunde im August sammelte Shopstar von insgesamt fünf Business Angels Kapital ein. Auch Mitgründer Alexander Brand, der allerdings keine operative Rolle im Unternehmen hat, fungiert als Business Angel.

Bild: Shopstar