San Francisco und die Bay Area sind das Mekka für StartUps. Kein Wunder, dass die Gegend auch auf deutsche Gründer einen starken Reiz ausübt. Hier sein Unternehmen anzusiedeln ist verlockend, aber auch mit Investitionen und Risiken verbunden. Die erste Frage ist also, ob man wirklich dort sein muss. Ist es Zeit und Kosten wert?
1. Die Entscheidung für’s Valley
Diese Frage lässt sich am besten vor Ort klären. Flüge nach San Francisco sind günstig, also nichts wie hin und in die StartUp-Welt eintauchen. Der Einstieg ist nicht schwer, denn man kommt schnell mit den Menschen ins Gespräch. Auch wichtige Entscheider sind deutlich offener als hierzulande. Allerdings müssen sie erst als solche identifiziert werden, denn viele Führungskräfte sind in Kalifornien auch geschäftlich leger in Jeans und Hemd unterwegs. Zurückhaltend zeigen sich die Amerikaner dagegen, wenn es um Kritik geht. Negatives wird nicht gern offen angesprochen, sondern „durch die Blume“ vermittelt. Positives dagegen steht immer im Vordergrund.
Wichtige Events zur Kontaktaufnahme findet der Gründer mithilfe des Event-Newsletters von StartupDigest, den er spätestens zwei Wochen vor Reiseantritt abonnieren sollte, und Plancast. Interessante regelmäßige Veranstaltungen sind die monatlichen Start2Startup Dinners, SF Beta, SF New Tech, und die informellen SuperHappyDevHouse-Events. Ende Februar findet zudem die Entrepreneur Week der Stanford Universität statt, mit einer Reihe interessanter Veranstaltungen für Gründer.
2. Firmengründung im Silicon Valley
Eine Firma zu gründen ist in den USA unkompliziert. Eine US Corporation verlangt kein Stammkapital und die Registrierung kann schriftlich von jedem beliebigen Ort der Welt erfolgen. Rechts- und Firmensitz müssen nicht übereinstimmen, darum wählen die meisten US-Unternehmen Delaware als ihren Rechtssitz. Denn Delaware ist bevorzugt bei VCs, da das Gesellschaftsrecht, das Sache der Bundesstaaten ist, dort besonders unternehmensfreundlich ist.
Wesentlich aufwändiger als die Firmengründung ist für Ausländer allerdings der Erwerb einer Arbeitsberechtigung. Je nachdem, ob ein US-Tochterunternehmen oder ein ganz neues Unternehmen gegründet werden soll, kommt hierfür ein Arbeits- oder Investorvisum infrage. In beiden Fällen sollte der Gründer eine Dauer von ungefähr drei Monaten einplanen.
3. Visum für die USA
Für die ersten Recherchebesuche benötigen deutsche Staatsbürger kein Visum. Denn es ist für sie möglich, mit dem Visa Waiver bis zu 90 Tage in den Vereinigten Staaten zu bleiben und dabei auch Geschäftstermine für deutsche Arbeitgeber wahrzunehmen. Aber auf keinen Fall dürfen sie ohne ein entsprechendes Visum für ein US-Unternehmen arbeiten – egal ob eine Tochtergesellschaft oder Neugründung.
Hier die wichtigsten Visa für Gründer im Überblick:
- E-2: Für Neugründungen in den USA interessant, es setzt eine substantielle Investition voraus. Das US-Zielunternehmen kann bereits bestehen oder gerade gegründet worden sein, aber in beiden Fällen muss es zu mindestens 50 Prozent im Eigentum deutscher Staatsangehöriger stehen.
- L-1: Inter-Company-Transfer. Für Unternehmensinhaber, Fach- oder Führungskräfte von (neugegründeten) US-Tochtergesellschaften. Sie müssen vorher mindestens ein Jahr in der Muttergesellschaft oder einer Schwestergesellschaft außerhalb der USA gearbeitet haben.
- H1-B: Für gut qualifizierte Arbeitnehmer mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium, die für ein US-Unternehmen arbeiten wollen. Voraussetzung ist die Stellenzusage, das Visum ist an das Unternehmen gebunden, wie übrigens auch die anderen Visumsarten.
- O-1: Für besondere Talente oder Prominente. Es kann unter Umständen auch auf Persönlichkeiten der New-Economy zutreffen, ist aber eher die Ausnahme.
Die Bearbeitung meines E-2-Visums hat ungefähr zwei Monate in Anspruch genommen. Das Konsulat in Frankfurt am Main verlangte umfangreiche Unterlagen zum Unternehmen und zu mir, dem E-2-Aspiranten. Die Unterlagen wurden geprüft und nach drei bis vier Wochen wurde ich für ein persönliches Interview nach Frankfurt eingeladen.
Dort wurde ich sowohl zum Unternehmen als auch zu meiner Person befragt. Der Vorlauf für den Termin betrug hier etwas über eine Woche. Nach dem Gespräch im Konsulat dauerte es eine weitere Woche, bis ich meinen Pass inklusive Visum in der Hand hielt.
Mit dem Visum erhält der Gründer ein weiteres wichtiges Dokument: Die Social Security Number. Diese dient nämlich schon lange nicht mehr allein dazu, Sozialleistungen und Rente zu regeln. Die Sozialversicherungsnummer ist inzwischen neben dem Führerschein das wichtigste Identifikationsdokument in den Vereinigten Staaten.
4. Anwalt & Steuerberater
Anwälte sind sowohl für den Visumsantrag als auch vor Ort unverzichtbar. Doch bevor man sich für eine Kanzlei entscheidet, sollte man die Preise und die Kostenstrukturen vergleichen. Denn die können sehr voneinander abweichen.
Eines haben jedoch alle Anwälte gemein: sie sind teuer. Stundensätze von 500 US-Dollar sind Standard, darum sollte man sooft wie möglich Festpreise aushandeln. Ich habe in San Francisco fünf Anwälte interviewt, bis ich mich dort für einen entschieden habe. Es ist Gregory Heibel von der Kanzlei Orrick.
Bei der Bearbeitung meines Visumantrags hat mich J. Hayes Kavanagh von Kavanagh Maloney & Osnato LLP unterstützt.
In Steuerfragen habe ich mich gegen eine cross-border arbeitende Beratung entschieden. Denn es ist finanziell wesentlich günstiger, in jedem Land einen separaten Steuerberater zu beschäftigen und diese zu koordinieren.
5. Bank / Geschäftskonto
Wer in den USA eine neue Firma gründen möchte, sieht sich bei der Bank mit einem Dilemma konfrontiert. Denn für eine Kontoeröffnung wird in der Regel die Sozialversicherungsnummer verlangt, die der Gründer erst mit dem Visum erhält. Für das Investorenvisum benötigt er wiederum ein Konto bei einer US-amerikanischen Bank.
Was kann man also tun? Ein normaler Bankangestellter wird vermutlich ablehnen, auch ohne Sozialversicherungsnummer ein Konto zu eröffnen. Der Filialleiter dagegen verfügt über die nötigen Befugnisse, er ist also der richtige Ansprechpartner. Auf diese Weise sind zum Beispiel Kontoeröffnungen bei der HSBC und der Bank of America möglich.
6. Büro in den USA mieten
Ein Überangebot an Büroflächen macht es leicht, einen geeigneten Arbeitsplatz zu finden. Aber zuerst muss der Gründer eine Grundsatzentscheidung fällen: Geht es ins klassische Silicon Valley, der Bay Area? Oder doch lieber direkt in die Stadt? Viele junge StartUps ziehen inzwischen San Francisco der Bay Area vor. So hat sich rund um Twitter in SoMa (South of Market Street) bis hin zum Mission District eine lebendige StartUp-Szene entwickelt.
In diesen Gegenden gibt es auch ein großes Angebot an Co-Working-Spaces. Diese Büro-Gemeinschaften sind eine preiswerte und flexible Alternative zum klassischen Büro, denn die Infrastruktur ist bereits vorhanden und man zahlt pro gemieteten Arbeitsplatz. Zugleich bieten Co-Working-Places die Möglichkeit, Kontakte zu anderen StartUps und Gründern zu knüpfen. Empfehlenswert: pariSoma, Dogpatch Labs und Sandbox Suites.
7. Mitarbeiter einstellen
Weniger leicht als die Bürosuche gestaltet sich das Recruiting geeigneter Mitarbeiter. Denn der Markt ist hart umkämpft und die Unternehmen reißen sich um gute Leute. Die Gehälter übertreffen sogar die von London und die besten Kandidaten werden direkt von der Uni abgeworben. Um sie dennoch zu erreichen, hilft besonders eines: Der Aufbau eines eigenen Netzwerks. Amerikanische Business-Angels können dabei sehr hilfreich sein. Zusätzlich verspricht ein funktionierendes Netzwerk einen nachhaltigeren Erfolg auf das Geschäft als die Suche mittels Recruiting-Agenturen, von denen es über 250 im Silicon Valley und Umgebung gibt.
Bei Job-Interviews können Kulturunterschiede zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten deutlich werden. US-Amerikaner können sich wirklich gut verkaufen – besser als die meisten deutschen Bewerber – und deutsche Chefs laufen Gefahr, sich durch eine gute Präsentation blenden zu lassen. Es kann für ihn mitunter nicht leicht sein, Qualität zu erkennen. Hier heißt es dann: Augen offen halten! Zusätzlich kann projektbezogenes Probearbeiten über ein bis zwei Wochen helfen, sich Gewissheit über den neuen Mitarbeiter zu verschaffen. Schon ein paar Tage Zusammenarbeit lassen erkennen, ob der Kandidat für die Stelle geeignet ist.
8. Krankenversicherung
Es ist zwar keine Pflicht, Mitarbeitern eine Krankenversicherung zu finanzieren, aber es wird erwartet. Die Kosten belaufen sich auf rund 500 US-Dollar im Monat pro Mitarbeiter. Der Gründer selbst kann die erste Zeit ohne zusätzliche US-Krankenversicherung auskommen. Denn die deutsche Krankenkasse deckt einen Auslandsschutz für eine bestimmte Zeit ab oder lässt sich unkompliziert um eine entsprechende Zusatzversicherung erweitern. Je nach den Konditionen der deutschen Versicherung lohnt es sich, nach einem halben Jahr in den USA über einen Wechsel zu einer US-Versicherung nachzudenken.
9. Fazit: Gründung in den USA ist machbar
Sein Unternehmen in den USA anzusiedeln ist sehr attraktiv und für deutsche Gründer durchaus machbar. Aber gern täuschen die Standortvorteile über die Risiken hinweg. Die Gründungskosten können sich auf gut 50.000 US-Dollar belaufen, allein um die Firma zum Laufen zu bringen. Hinzu kommen Miete und Gehälter.
Aber wer den Schritt getan und die Bürokratie erfolgreich bewältigt hat, kommt in den Genuss des California Way of Life: Im Arbeitsalltag geht es recht entspannt zu, die E-Mails sind knapper und Meetings kürzer als in Deutschland. Außerdem führen Landschaft und Klima dazu, dass gemeinsame Freizeitaktivitäten hier einen hohen Stellenwert besitzen – höher als an der Ostküste der USA oder bei uns in Deutschland.

E-2: was ist denn eine substantielle Investition? Wieviel muss ein Deutscher denn investieren?
Ganz ehrlich: warum dort gründen? Personal sauteuer (Fix + Incentives + shares) und extrem schnell auch wieder weg, die großen sex player (Google, Linkedin, Facebook) saugen alle guten Talente auf, Lebenshaltung vor ort alles andere als günstig.
Europa und speziell Berlin haben massivst aufgeholt, auch und insbesondere was Finanzierung durch VCs etc angeht.
Der Autor schreibt:
“US-Amerikaner können sich wirklich gut verkaufen – besser als die meisten deutschen Bewerber – und deutsche Chefs laufen Gefahr, sich durch eine gute Präsentation blenden zu lassen.”
Mit Verlaub – diejenigen, die in den USA beruflich mit der Materie zu tun haben, sind damit vertraut, dass diese Gefahr eher die Ausnahme darstellt. Jeder Unternehmer mit deutschem Hintergrund, der schon länger im Silicon Valley weilt, kennt die Fälle, die eher die Regel bilden: Neuankömmlinge aus der alten Heimat fallen auf die Nase, weil sie sozusagen auf “landsmannschaftliche Bindung” und gemeinsame deutsche Abkunft vertrauen – und werden dann nach Strich und Faden von fahnenschwingenden Landsleuten ausgeplündert.
a hat sich seit den Tagen des Großen Goldrauschs wenig geändert.
Im Silicon Valley gilt: so ziemlich jeder ist zugewandert, von so ziemlich überall. Eine gute Präsentation – und gute Verkaufe – hat noch keiner Firma geschadet.
Wer vor Ort Erfolg haben will, besonders bei der Auswahl von Mitarbeitern, darf sich nicht von patriotisch kolorierten “Trau, schau, wem”-Klischees leiten lassen, die schon im 19. Jahrhundert vielen Zuwanderern eher geschadet als genutzt haben…
Hallo,
vielleicht einige Hinweise.
Das Kontingent für das H1-B Visa fuer 2011 ist schon aufgebraucht.
Die Social Security Nummer (SSN) gibt es nicht zusammen mit dem Visum, sondern muss bei einen Office des Social Security Administration betragt werden. Fruehstens 10 Tage nachdem man eingereist ist (sonst ist die Einreise noch nicht in den Computern erfasst). Es dauert dann je nach Region 1-3 Monate bis man die SSN mitgeteilt bekommt.
Wenn man die hat, geht dann das Abenteuer des “Aufbau der Credit History” los. Da gibt es leider auch Henne/Ei-Probleme. Ohne Credit History keine Kreditkarte, ohne Kreditkarte kein Aufbau einer Credit History.Loesung sind “Secured Creditcards”. Man hinterlegt da ein Deposit im Verhaeltnis 1:1 oder 2:1. Das heisst, wenn man eine Kreditkarte mit 1000 USD Limit moechte, muss man 1000 oder 2000 USD hinterlegen.
Der Aufbau einer Credit History dauert 2 Jahre. Vorher hat man Probleme ein Auto finanziert zu kriegen, Kreditkarten ohne Deposit zu kriegen oder ein Hausdarlehen zu kriegen. Einige wenige Banken haben sich auf solche Faelle spezialisiert oder haben Abteilungen, die in solchen Faellen helfen. Leider nicht viele und man braucht immer noch eine Menge Glueck.
Die Firmengruendung habe ich nicht als einfach empfunden. Man sollte sich den Gruendungsbundesstaat und sogar die GRuendungsstadt gut aussuchen. Je nachdem unterliegt man unterschiedlichen Gesetzen z.B: für Konsumentenhaftung, Steuern, usw. Gute Tipps hier sind Delaware oder Texas. Dazu kommt, dass einige Staedte (z.B. Atlanta) noch
Und man sollte sich eines klar machen: Silicon Valley und San Francisco sind toll. Daher lebe ich jetzt seit 2 Jahren hier. Aber es ist teuer. Sei es Mitarbeiter, privates Wohnen, Einkommenssteuer, usw.
Wenn man es rein kaufmaennisch betrachtet, gibt es Orte die man sehr gut in Betracht ziehen sollte. Auch weil es dort mehr Anreize fuer eine Ansiedlung gibt und die lokalen Staedte wirklich stark unterstuetzen. Austin in Texas moechte ich hier mal hervorheben als ein Beispiel. Ein Software Entwickler kann pro Jahr teilweise nur halb so teuer in solchen (am Ende auch recht lebenswerten Orten) sein, als im Silicon Valley.
Die Mitarbeitersuche sollte man ehrlich gesagt anders gestalten. Es geht weniger um das “besser verkaufen”, den das gehoert zum Schulsystem und der Ausbilding hier dazu – eher kann man nur vor den Fallen der hiesigen Diskrimierungsgesetze warnen. Es ist absolut ueblich, dass die Bewerbungen an eine beauftragte Firma schicken laesst und die einen – in anonymiserter standardisierter Form die Bewerbungen vorlegt. Man erfaehrt da weder Geschlecht, Alter oder aehnliches. So sichert man sich am besten ab.
In den USA gibt es Auslandshandelskammern, aber leider mit unterschiedlicher Qualitaet. Wer gute Betreuung will, ist die GACC in Atlanta zu empfehlen. Es gibt da einige Dienste, die gerade in den ersten Jahren einen viel Arbeit abnehmen kann und (wenigstens bis letzten Jahr) von manchen Bundeslaendern gefoerdert wurde.
Also: Ich habe Firmen in Deutschland, Neuseeland und USA aufgebaut und mich mit Australien und Kanada mal beschaeftigt. Die Gruendung in den USA habe ich z.B. verglichen mit Neuseeland als deutlich problematischer empfunden. Genau wie die Firmengruendung und Steuerfragen kann man hier sehr, sehr viele Fehler machen. Die koennen einen viel Geld kosten.
Gruss
Frank
[...] » Wie gründet man als Deutscher im Valley? [...]
Bei allen rechtlichen Fragen, die es zu klären gibt… die Bay Area spielt in einer anderen Liga. Einfach mal von Deutschland dahin kommen und ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen, das ist Wunschdenken meiner Meinung nach. Trotzdem, lernen kann man vom Silicon Valley so einiges!
[...] Silicon Valley Wie gründet man als Deutscher im Valley? San Francisco und die Bay Area sind das Mekka für StartUps. Kein Wunder, dass die Gegend auch auf deutsche Gründer einen starken Reiz ausübt. Hier sein Unternehmen anzusiedeln ist verlockend, aber auch mit Investitionen und Risiken verbunden. Die erste Frage ist also, ob man wirklich dort sein muss. Ist es Zeit und Kosten wert? Gründerszene [...]
Was ist auch interessant für Gründer ist die Startup Visa initiativ: http://startupvisa.com/. Noch nicht Gesetz aber höffentlich gleich.
Stefan: Das variert von Ort zu Ort. Wenn du in einer Ecke investierst, wo es hohe Arbeitslosigkeit nd sturkturierte Probleme gibt wie in Teilen Tennesee oder North Carolina, kann das richtig wenig sein. Im Silicon Valley gehe mal gleich von einen 5-6 stelligen Betrag aus.
Man kann aber da eher als Plan B denken. Das L-Visum (was ich benutze) gilt naemlich maximal 7 Jahre (einmal ein Jahr, dann bis zu dreimal um zwei Jahre verlaengert). Aber alles was du in der Zeit investierst kannst du aufsummieren und nach paar Jahren dann sagen, ich _habe_ das und das investiert und dann auf E versuchen zu wechsen.
Steven: *hust* Also es gibt sicher gute wirtschaftliche Gruende ein anderen US Staat zu waehlen, aber tut mir leid. Du kannst Hamburg, Berlin, etc nicht mit den USA vergleichen. Damit meine ich nicht mal die VC-Landschaft, sondern einfach die Grundeinstellung an allen Ecken und Enden. Allerdings gebe ich zu, dass es viele gute Gruende fuer Deutschland gibt. Keine Sprachbarriere, staatliche Foerderungen sind moeglich, usw. Es kommt auch auf die eigene Mentalitaet an, nicht jeder ist US-kompatibel, nicht jeder ist DE-kompatibel. Viele wissen nicht, zu welcher Mentalitaet sind wie kompatibel sind. :-)
Und ein 2 Monats Besuch ersetzt nicht in den USA zu sein. Ich bin den Weg erst nach 10 Jahren gegangen, nachdem ich eine Deutsche Firma ja schon habe und hatte. Da hat man schon mehr Sicherheit und kann in Ruhe die Chancen nutzen. Da gibt es auch Wege mit relativ geringen Mitteln erstmal zu agieren. Fuer den Fall, dass du irgendwann deine Anteile an einer deutschen Firma fuer gutes Geld verkaufen willst oder in den USA geschaefte machen willst, kommst du vor einer US Firma nicht drumherum. Wenn du das planst, musst du mind. ein, besser zwei Jahre vorher schon angefangen haben Kontakte zu knuepfen, eine Firma laufen haben, so das bei Nachfragen z.B. bei Dun & Bradstreet. auch deine Firma gelistet ist, usw.
Terra
Vielen Dank für die vielen Kommentare und Feedback!
@Stefan: wie hoch das substantielle Investment sein muss unterscheidet sich in der Tat von Region zu Region und wird nicht veröffentlich. Aber für San Francisco und Silicon Valley würde ich von min. $100.000 ausgehen. Diese Summe kann aber dann direkt für den Firmenaufbau verwendet werden.
@Steven: ich habe mich nicht aufgrund der Kosten entschieden nach San Francisco zu gehen. Für mich sind vielmehr die Finanzierungsmöglichkeiten und Konditionen, Umsatzpotential (150m Facebook-User) und die Exit-Möglichkeiten ausschlagebend gewesen.
Ganz abgesehen davon, dass es auch super hier zum Leben ist!
Guter Artikel, jedoch warum Silicon Valley wenn Silicon Alley es viel einfacher macht! Shared offices rund um Manhattan, sehr gute Mitarbeiter, weniger Zeitunterschied zur Mama und dazu noch Leute mit richtig Geld.
Hi Frederik,
Thanks to Google Translator I was able to read German!
I have been living in San Francisco for over 10 years and never knew there were so many publications for start ups.
Your description of employee benefits was interesting. While most Americans complain about the high cost of employment taxes and health care, you don’t view this as a big concern. I think being from a socialist country, these cost don’t seem unusual for you :)
I am glad you are enjoying life in San Francisco.
Danka and see you soon,
A. Ross
[...] Eindrücke und Erlebnisse während der Lancierung von Jimdos San-Francisco-Büro. Bei Gründerszene gibt es ebenfalls einen Beitrag zum Thema. Twittern Flattr.flattr{margin-top:0px !important}Mehr lesenSaaSSilicon [...]