Website und App von Snoopet ab Mittwoch offline

Bertelsmann macht das Hundehalter-Portal Snoopet dicht. Das hat Deutsche Startups entdeckt. Schon vor einer Woche gab das Startup auf seinem Blog die Schließung bekannt. Am Mittwoch sollen App und Website des Unternehmens abgeschaltet werden. Gegeüber Gründerszene begründete Pojektleiterin Larissa Zimdarse diesen Schritt damit, dass es bislang nicht gelungen sei, „die notwendige Reichweite für Snoopet zu generieren. Dadurch ist letztlich eine wirtschaftliche Tragfähigkeit nicht gegeben.“

Das Startup war im November 2012 als Projekt des Bertelsmann-Inkubators BeVation gestartet. Nun ziehe sich Bertelsmann aus dem Geschäft zurück, so ein Sprecher der DirectGroup Germany, über die die Direktmarketingaktivitäten des Konzerns in Deutschland laufen – von anderer Seite könnten die Geschäfte aber weitergeführt werden: „Wir befinden uns in Gesprächen mit mehreren Interessenten für Snoopet.“

Anzeige
Offenbar sieht der Konzern generell keine Zukunft im Inkubatorgeschäft: „Neue Projekte mit Intrapreneuren werden nicht mehr aufgebaut“, bestätigt der Unternehmenssprecher. Bestehende Projekte mit Abo- und E-Commerce-Fokus wie MamiBox oder MyJewelStars würden jedoch fortgeführt.

Über Snoopet konnten Hundehalter etwa gemeinsame Gassi-Spaziergänge verabreden und sich über ihre Vierbeiner austauschen. Darüber hinaus versuchte die Plattform, sich als Partner-Suchportal für Hundeliebhaber zu etablieren.

Zur Galerie

Fabbeo war scheinbar zu früh dran für den deutschen Markt: Anfang Juni musste der 3D-Druck-Marktplatz sein Angebot wegen Kundenmangels einstellen. Fabbeo wurde 2012 von Fleur Augustinus, Karim Hamdi und Mike Schliekau gegründet und gleich ins Accelerator-Programm von Wayra aufgenommen. Das Berliner Unternehmen vermittelte Aufträge zwischen Kunden und 3D-Druck-Anbietern. Die Vision der Gründer war es gewesen, „3D-Druck für jedermann zugänglich zu machen“. Bildquelle: Namensnennung Bestimmte Rechte vorbehalten von flughafen

Bild: © panthermedia.net /Tatiana Katsai