Memonic, Social-Bookmarking-Dienst, Finanzierungsrunde

Es zählte zu den gefragteren StartUps auf der diesjährigen Next10 in Berlin und offensichtlich gilt das schweizer StartUp Memonic (www.memonic.com) auch in Investorenkreisen als interessant: Die Hasler Stiftung, Hoepfner Bräu und die Zürcher Kantonalbank statteten das Unternehmen mit einer Million Schweizer Franken – umgerechnet gut 700.000 Euro aus.

Memonic ist ein Bookmarkingdienst, der sich selbst als “persönliches Notizbuch für jegliche Informationen“ bezeichnet, die ein Nutzer sich merken möchte. Das Züricher Unternehmen hat mit Mister Wong (www.mister-wong.de) und Delicious freilich starke Konkurenten mit internationaler Traction am Start, tendiert inhaltlich aber auch eher in Richtung eines europäischen Evernote (dessen App auch hierzulande sehr beliebt scheint): Memonic merkt sich nicht die URLs gebookmarkter Seiten, sondern lässt seine Nutzer auf einer Website einzelne Abschnitte wie Text, Bilder oder Videos markieren und legt diese dann in einem zentralen Archiv ab, das der Nutzer frei gestalten kann.

So kann das Problem instabiler oder abgelaufener URLs umgangen werden, während zumeist ja auch nur bestimmte Teile einer Webseite das Interesse der Nutzer wecken. Diese Vorteile haben laut Deutsche Startups auch die neuen Investoren überzeugt: „Memonic ist kinderleicht zu bedienen und sehr praktisch, auch für mich als iPhone-Nutzer“, sagt Friedrich Georg Hoepfner von Hoepfner Bräu. Nutzer können sich von Memonic auch über deren YouTube-Video selbst ein Bild machen: