Social Entrepreneurship: Gründen, Gutes tun und gewinnen - Chivas Regal

Whisky und soziale Verantwortung – wie passt das zusammen?

Eine wachsende Weltbevölkerung, knappe Wasserressourcen, Klimawandel und soziale Ungleichheit: Die weltweiten Herausforderungen sind mittlerweile nicht mehr im Alleingang, sondern nur noch gemeinsam zu bewältigen. Die Verantwortung liegt dabei auch bei denjenigen, die über die nötigen Mittel verfügen. Eines der Unternehmen, das seine Marktstellung und seinen Erfolg nutzt, um anderen zu helfen, ist der Traditions-Whisky Chivas Regal. Die Gründer legten bereits in den Anfangstagen den Grundstein für soziales Engagement und bauten ihr Geschäft gemeinsam mit lokalen Bauern und regionalen Ressourcen auf. Diesem wirtschaftlichen und sozialen Leitbild folgend, schafft Chivas Regal auch heute noch Aufmerksamkeit für soziale Themen.

Schwer erfolgreich und dringend gesucht: Soziales Unternehmertum

Da Unternehmertum sich nicht nur um rein wirtschaftlichen Erfolg dreht, fördert Chivas Regal unternehmerische Investitionen in nachhaltige Projekte. Mit der globalen Kampagne „Win The Right Way“ unterstützt die Whisky-Marke seit 2015 etwa aufstrebende soziale Unternehmen, die ökologische und nachhaltige Ziele verfolgen. Und auch in diesem Jahr widmet sich Chivas Regal wieder solchen Vorhaben – und zwar mit dem Startup-Wettbewerb „Chivas The Venture“: Im Rahmen dieser weltweiten Initiative waren Startups mit sozialen und nachhaltigen Zielen dazu aufgerufen, sich mit ihren Ideen zu bewerben.

Million Dollar Baby: Das sind die drei deutschen Finalisten

Deutschlandweit haben sich drei Startups mit Projekten zu den Themen Kühlung, Lebensmittelverschwendung und Funktionalität durchgesetzt. Im Deutschlandfinale am 13. Januar 2016 werden die jungen Unternehmer ihre Projekte vor einer Jury präsentieren. Das Gewinner-Startup wird als deutscher Vertreter in die USA weiterziehen, um dort seine Ideen in einer globalen Arena zu pitchen. Neben dem Preisgeld von einer Million US-Dollar winkt den Gewinnern zudem fachlicher Support zur Weiterentwicklung ihres Geschäfts.

1. Cool, cooler, Coolar: Ökologisch nachhaltige Kühltechnologie

Um Lebensmittel und Medikamente sicher zu kühlen, ist eine ununterbrochene Kühlung essentiell: Damit dies auch in Gebieten mit schlecht ausgebauter Infrastruktur garantiert wird, kühlt das von Julia Römer gegründete Startup Coolar mit Wärme anstelle von Elektrizität. Diese Technologie braucht nur Warmwasser, das umweltfreundlich und einfach durch Solarenergie generiert werden kann. Damit bieten die Berliner die ökologischste und kostengünstigste Kühltechnologie.

2. Ab in die Tonne? Nicht mit FoodLoop

Jedes Jahr werden in Deutschland Millionen Tonnen an Lebensmitteln weggeworfen. Um dieser Verschwendung entgegenzuwirken, hat FoodLoop-Gründer Christoph Müller-Dechent eine App entwickelt, mit der Verbraucher Lebensmittel, die kurz vor dem Verfallsdatum stehen, zu einem reduzierten Preis kaufen können. Diese App ist nicht nur für den Verbraucher, sondern auch für Händler von Vorteil: Denn anstatt Lebensmittel wegzuwerfen, können Supermärkte einen zusätzlichen Obolus verdienen.

3. So geht flexibles Wohnen: ROOM IN A BOX

Umweltbewusst ist auch das von Lionel Palm und Gerald Dissen entwickelte Konzept ROOM IN A BOX: Das junge Unternehmen setzt auf faltbare Möbel aus nachhaltigen und ökologischen Materialien, die nicht nur leicht sind, sondern auch viele Jahre lang halten. Diese Einrichtungsgegenstände passen sich so auf unkomplizierte Art dem Lifestyle und den Bedürfnissen ihrer Benutzer an.

The Fantastic Four: Die Jury im deutschen Vorentscheid

Welches der drei finalen Startups das Ticket für das Finale in den USA gewinnt und dort als Deutschlandvertreter um eine Gesamtförderung von einer Million Dollar pitchen wird, entscheidet eine vierköpfige Jury. Diese setzt sich aus Startup-Experten Frank Thelen, Medienprofi und WIRED-Chefredakteur Nikolaus Röttger, dem Berliner Gründervorbild Christian Reber und dem Investor Alex von Frankenberg zusammen. Durch den Abend des Deutschlandfinales führt Nadia Boegli, Co-Founderin und CEO der Social Entrepreneurship-Plattform The Changer.

Go West: Das Finale in den USA

Die Gewinner erwartet eine Woche Coaching mit einigen der erfahrensten und international erfolgreichsten Business-Experten. Frank Thelen wird sich intensiv um das deutsche Siegerteam kümmern, um es auf das Finale vorzubereiten. Denn, so Thelen: „Erfolg heißt nicht nur an sich selbst zu denken, sondern ihn auch mit anderen zu teilen und auf dem richtigen Weg zu gewinnen“.

Mehr Informationen zu dem Wettbewerb und zu den Finalisten gibt es hier.