Mittlerweile arbeiten 300 Mitarbeiter für das von Stephan Bayer (Foto) gegründete Startup Sofatutor

Wer ständig im Netz unterwegs ist und sich dort informiert, lernt auch leichter mit Online-Angeboten. Rund 100.000 Schüler im deutschsprachigen Raum büffeln deshalb bereits mit den Lernvideos und interaktiven Übungen von Sofatutor. Jetzt will das Berliner Startup noch mehr Schüler mit seinen Nachhilfeangeboten erreichen: In den USA ist die Plattform mit den ersten Lerninhalten an den Start gegangen. Unternehmensangaben zufolge werde der Anfang mit Algebra 1 für Grundschüler gemacht, langfristig sollen auch weitere Angebote für die Vor- und Grundschulzeit folgen.

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In einer Finanzierungsrunde 2014 konnte Sofatutor 3,5 Millionen Euro für seine Plattform einsammeln. Zu den Investoren zählte auch der Schulbuchverlag Cornelsen. Zuvor hatten sich bereits Acton Capital Partners und die IBB beteiligt. Das von Stephan Bayer 2008 gegründete Startup ist mit 300 Mitarbeitern bereits eine feste Größe unter den Lernplattformen im deutschsprachigen Raum. „Unser Ziel ist es, Schülern weltweit die Möglichkeit zu geben, von unserer einzigartigen und qualitativ hochwertigen Plattform zu profitieren“, sagt der Unternehmensgründer mit Blick auf den US-Markt.

Ob Hausaufgaben-Chats oder videobasierte Online-Lernangebote – in den USA floriert der Markt mit Online-Tutoring, vor allem für Studenten. Mit Udemy und Lynda kämpfen bereits große Wettbewerber um den Markt. Allerdings könnte Sofatutor noch eine Nische mit Lernangeboten für Vor- und Grundschüler besetzen. Der monatliche Beitrag für die Mitgliedschaft soll bei 1,99 US-Dollar liegen. Ein lebenslanger Zugang wird mit 19,99 US-Dollar zu Buche schlagen.

Bild: Sofatutor