Alexander Ljung verrät Zahlen und Instagram-Integration

SoundCloud kooperiert mit Instagram. Künftig können Bilder der Facebook-Tochter beim Musik-Dienst integriert werden. Auf dem SoundCloud-Blog spricht das Unternehmen konkret davon, dass Fotos zu Liedern, Playlists, Gruppen und Profilen hinzugefügt werden können. Ein Beispiel, wie das ganze aussehen kann, findet man bei der Band Kaskade. Auf der TechCrunch Disrupt präsentierte SoundCloud-Gründer Alexander Ljung neben dieser Koop zudem neue Zahlen und lobte Berlin als Startup-Hotspot in den Himmel

SoundCloud soll mittlerweile eine Reichweite von über 250 Millionen Menschen per Monat aufweisen. Mitte Mai dieses Jahres waren es noch 200 Millionen. Ljung sprach auch die Umstrukturierung der Premium-Modelle an. Waren es früher drei ist das Unternehmen nun auf zwei Bezahlmodelle geschrumpft – die Umsätze wären davon aber nicht betroffen, sondern würden wie geplant eingefahren werden. Dennoch sei SoundCloud weiterhin eher auf Wachstum als auf Umsätzen fokussiert.

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Befragt zu Mitbewerbern wie etwa iTunes antwort der SoundCloud-Gründer mit einer Analogie aus dem Video-Bereich, dass er den Apple-Dienst eher als evolutionären Service wie etwa Netflix sehe. Also ein Offline-Geschäftsmodell, das auf Online portiert wurde. Mehr Chancen sehe eher aber in revolutionären Modellen wie etwas Youtube, die es vor dem Internet nicht gab, die einzigartigen Möglichkeiten dessen aber nutzen. In dieser Kategorie sieht er auch SoundCloud.

Weiter spricht Ljung im Disrupt-Interview die Demokratisierung der Musik an. Während früher nur bestimmte Nutzergruppen unter anderem Zugang zu bestimmten Instrumenten oder Musikerstellung hatten, sei dies mittlerweile durch günstige Software, digitale Instrumente, Samples und Co sehr viel einfacher. „Die Demokratisierung und Erreichbarkeit von Musik ist krass“, so Ljung.

Bild: TechCrunch Disrupt