Das Team von Speedinvest

Es ist eine immense Steigerung für SpeedinvestWährend sich der erste Fonds des österreichischen Frühphaseninvestors auf zehn Millionen Euro belief, ist das neueste Investment-Vehikel 90 Millionen Euro schwer. In den Fonds sind nach Angaben des VCs überwiegend private Unternehmer investiert. Auch der Venture-Fonds New Enterprise Associates beteiligte sich mit fünf Millionen Euro.

Bereits 14 Investments liefen über den neuen Fonds, davon drei Beteiligungen in Deutschland. Unter anderem bekam das Berliner Verlags-Startup Inkitt Geld. Diese Investition belief sich auf „weniger als 500.000 Euro“, so Nina Wöss, Principal bei Speedinvest, gegenüber Gründerszene. Die genaue Summe werde nicht bekanntgegeben.

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Der Fokus des Investors soll weiterhin auf Fintech und Deep-Tech liegen. Und auf Unternehmen, die früh in die USA expandieren wollen: Speedinvest ist selbst mit einem zweiten Büro im Silicon Valley vertreten.

Der VC plant, pro Jahr zehn bis 15 neue Investments zu tätigen. Die Höhe einer Seed-Finanzierung beträgt im Schnitt 500.000 Euro. Auch Follow-Up-Investments sind geplant: bis zu drei Millionen Euro pro Startup. Geographisch will sich der Risikokapitalgeber auf Österreich, die Schweiz und Deutschland, aber auch die restlichen zentral- und osteuropäischen Regionen konzentrieren. Investitionen in anderen Ländern werden aber nicht per se ausgeschlossen.

Erst im September dieses Jahres gab der VC bekannt, dass er seine Präsenz auf dem deutschen Markt verstärken will. Ab Januar 2016 wird Marie-Hélène Ametsreiter den VC in München vertreten.

Bild: Speedinvest