Die wichtigsten Tech- und Startup-News der Nacht

Während Europa schläft, läuft die Tech-Branche an der US-Westküste auf Hochtouren.

Spotify an Musikindustrie: Bisher zwei Milliarden Dollar ausgezahlt

Nachdem sich Taylor Swift vergangene Woche von Spotify verabschiedet hat, reagiert jetzt Gründer Daniel Ek auf die Kritik, dass das Startup zu wenig auszahle. Der Streaming-Dienst habe demnach bisher zwei Milliarden US-Dollar an Labels und Künstler ausgezahlt, eine Milliarde davon allein im vergangenen Jahr. Künstler in der Größenordnung von Swift verdienen laut Ek sechs Millionen Dollar pro Jahr mit dem Service. [mehr dazu bei Spotify]

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Yahoo übernimmt Video Ad-Plattform BrightRoll

Yahoo kauft den Video Advertising-Anbieter BrightRoll. Für die Akquisition zahlt der Konzern 640 Millionen US-Dollar. Laut CEO Marissa Mayer wird Yahoo damit zur größten Video Ad-Plattform in den USA. Das Unternehmen aus San Francisco ist profitabel und soll dieses Jahr einen Umsatz in Höhe von 100 Millionen Dollar erwirtschaften. [mehr dazu bei Bloomberg]

Apple kooperiert mit Alibaba

In China sucht Apple Unterstützung von Alibaba. Der E-Commerce-Riese soll den Tech-Konzern bei der Umsetzung eines Payment-Systems helfen. Eine von Alibaba entwickelte Technologie soll bei Apple zum Einsatz kommen. [mehr dazu bei Wall Street Journal]

YouTube schließt Deal mit Indie-Labels ab

In Vorbereitung auf den Launch seines Streaming-Dienstes einigt sich YouTube mit einer Reihe von Indie-Labels. In den vergangenen Monaten kam es zu Unstimmigkeiten und YouTube drohte die Labels, die nicht mitmachen wollten, auch von der Videoplattform zu entfernen. Die Agentur Merlin vertritt 20.000 Indie-Labels, die großen Labels hat der Konzern bereits unter Vertrag. [mehr dazu bei Financial Times]

Funny or Die an Verkauf interessiert

Das Video-Portal Funny or Die überlegt laut einem internen Memo einen Verkauf. Das von Schauspieler Will Ferrell mitgegründete Unternehmen hat Gerüchten zufolge bereits eine Bank engagiert und verlangt bis zu 300 Millionen für die Plattform. [mehr dazu bei Bloomberg]

Bild:  Spotify

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