Dr. Stefan Franzke von Berlin Partner und Dr. Burkhard Weiß von Airbnb begrüßen die Gründer in Berlin.

So können Gründer in internationalen Märkten durchstarten

Tel Aviv, New York City, Shanghai, Paris und Berlin – obwohl diese Städte unterschiedlicher nicht sein könnten, haben sie doch eins gemeinsam: Sie alle sind innovative Hubs mit florierenden Gründer-Ökosystemen.

Damit dieses Potenzial besser genutzt werden kann, bietet die Wirtschafts- und Technologieförderung Berlin Partner Gründern im Rahmen ihrer Start Alliance Berlin für bis zu sechs Wochen einen kostenfreien Platz in einem Coworking-Space in den Partnerstädten. Das Programm beschleunigt den Eintritt in die Märkte der Welt, verstärkt Skalierungseffekte, passt Geschäftsmodelle den internationalen Anforderungen an und vermittelt passende Partner vor Ort.

Das erste gemeinsame Treffen der Start Alliance Berlin: 3 Wochen Berlin!

Aktuell bringt Berlin Partner alle Hubs der Start Alliance Berlin in Berlin zusammen. Drei Wochen lang sind Startups aus Tel Aviv, New York City, Shanghai und Paris in der deutschen Hauptstadt zu Gast – um ihre Chancen auf dem europäischen Markt zu testen, die hiesige Gründerszene sowie die Stadt und ihre Menschen kennenzulernen und sich zu vernetzen. Ein kostenfreier Platz in einem Berliner Coworking-Space dient ihnen als Ausgangsbasis: im Rainmaking Loft, bei TechCode, GTEC und im Ahoy!.

Das Start Alliance Berlin-Kickoff bei Airbnb

Und worauf freuen sich die Gründer?

Das US-amerikanische Startup Projekt sharedstudios, das mit seinen umfunktionierten Schiffscontainern, den sogenannten „Portals“, Kommunikation über Kontinente hinaus ermöglicht, möchte seine Präsenz in Europa weiter ausbauen. Durch die Verbindung von Kunst und Technologie ermöglicht dieses Projekt interkulturelle Dialoge.
„Wir sind auf der Suche nach Partnern, die ihre Community durch ein solches Portal mit dem Rest der Welt verbinden wollen. Und natürlich möchte ich die Stadt erleben, ich bin nämlich zum ersten Mal in Berlin“, erzählt Jake Levin von sharedstudios.

Die Stadt besser kennen lernen möchte auch das israelische Startup Folyou. „Wir haben gehört, dass Berlin ein guter Ort für Startups ist. Jeder ist hier wirklich sehr nett und hilfsbereit“, erzählt Co-Founder Eyvatar Korlanski. Das vor zweieinhalb Jahren gegründete Startup baut datengetriebene Webseiten und hat mittlerweile mehrere tausend Kunden. Jetzt ist das Team rund um Gründer Eitan Israeli auf der Suche nach neuen Märkten: „Als großer Markt ist Deutschland ein guter Ausgangspunkt für weitere Expansion nach Europa.“

Dem kann Domenico De Fano nur zustimmen: Mit dem in Frankreich angesiedelten Startup hupp will der Co-Founder und CEO urbane Mobilität dauerhaft verändern. Die App schlägt Autobesitzern Mitfahrer vor, die sich auf der Route befinden – ganz ohne Umwege und kompliziertes Finden von Treffpunkten. Berlin sieht er als den idealen Ausgangsort für Expansion: „Das Ökosystem hier bietet einfach mehr Möglichkeiten was Talente, aber auch Partner angeht. Der Mobility-Markt in Deutschland ist so attraktiv, weil es hier so viele Big Player gibt.“

Diese Partner unterstützen die Start Alliance Berlin

Airbnb, die Commerzbank und der Metro Accelerator sind Partner der Start Alliance Berlin. „Wir freuen uns, gemeinsam mit Berlin Partner und den Airbnb-Gastgebern Gründer aus aller Welt in Berlin zu empfangen. Der Dialog zwischen jungen Startups und etablierten Unternehmen stärkt die Berliner Gründerszene und den Wirtschaftsstandort Berlin. Wir freuen uns auf einen regen Austausch“, erklärt Alexander Schwarz, General Manager Airbnb Deutschland, Österreich, Schweiz.

Ein vielfältiges Programm

Gemeinsam haben die Partner ein Programm auf die Beine gestellt, das den internationalen Gründern dabei hilft, in Berlin Fuß zu fassen.

  • Workshops

Um internationale Gründer auf die Herausforderungen und Besonderheiten der Berliner Startup-Szene vorzubereiten, geben die Partner Workshops zu den Themen Finanzen, Rechtliches, Marketing und Talent. Im Workshop „Public Funding in Berlin“ von IBB Bet erfahren Gründer zum Beispiel, wie sie in Sachen Finanzierung vorgehen sollten. Die Commerzbank berichtet in „Corporates meet Startups in Finance“ von der Zusammenarbeit zwischen Corporates und Startups. Welche rechtlichen Regelungen in Bezug auf Visa gelten, klärt der von Berlin Partner organisierte Workshop „Immigration & Visa, Hiring Talent, Legal Aspects“. Beiten Burkhardt informiert zum Thema Recht und die Openers erklären den Startups wie Marketing- und Kommunikations-Kampagnen für den deutschen Markt richtig aufgesetzt werden.

  • Networking

Gründer haben zudem die Gelegenheit, sich auf verschiedenen Veranstaltungen mit den relevanten Akteuren der Berliner Szene zu vernetzen. So werden die internationalen Gäste die HUB Conference #hub16 besuchen, auf der sie sich über die neusten Tech-Trends informieren und sich mit anderen Gründern sowie möglichen Partnern und Investoren austauschen können.

  • Berlin kennenlernen

Berlin ist nicht nur eine der Innovation-Hubs Europas, sondern dank der spannenden Geschichte auch eines der beliebtesten Reiseziele für Touristen. Damit die Teilnehmer der Start-Alliance ein Gefühl für diese faszinierende Stadt entwickeln, lernen sie die Stadt bei Führungen und beim gemeinsamen Pizzaessen kennen.

Berliner aufgepasst! Entdeckt die Städte der Start Alliance Berlin

Die Partnerstädte des Austauschprogramms stehen auch Berliner Gründern offen. Wenn ihr neue Märkte erschließen und internationale Kontakte knüpfen wollt, bewerbt euch für einen Aufenthalt in New York, Tel Aviv, Paris oder Shanghai. Mehr Informationen gibt es hier!

 

 

 

Bilder: Berlin Partner / C. Kielmann