Seit gestern morgen bin ich auf dem von Cem und Jason organisierten Start-Up-Weekend. Nach Höhen bei der kollektiven Ideenfindung und kleineren Tiefen bei der anfänglichen Organisations- und Strukturfindung ist die Stimmung mittlerweile überwältigend gut.

Samstags morgens um kurz nach 8 hatten sich über 100 Teilnehmer aus ganz Deutschland eingefunden. Nach einer kurzen Begrüßung wurde dann direkt mit dem Pitching für die besten Ideen begonnen. Das Pitching verlief sehr gut und effizient. Von 13 eingereichten Ideen, wurden hinterher 2 zum Deathmatch ausgewählt: Ein Social Entrepreneurship-Ansatz mit der groben aber noch recht unkonkreten Vorstellung eine Online-Stiftung zu gründen und eine andere Online-Idee die schließlich ausgewählt wurde…

Bei der anschließenden Diskussion, Vertiefung und Bewertung der Ideen innerhalb der Großgruppe zeigte sich die Stärke des Crowdsourcing:

Sehr kreative Ideenfindung und vor allem auch die umfassende Beleuchtung der Idee von den verschiedensten Erfahrungshintergründen und Standpunkten.

Als es dann an die gruppenweise Umsetzung der Idee ging, erwies sich die noch weitgehend unstrukturierte Masse der Teilnehmer zunächst als große Herausforderung. Solange sich noch keine „Hierarchie“ und Leitungsstruktur gebildet hatte, verlief die Entscheidungsfindung und Koordination zunächst sehr schleppend und ineffizient.

Gegen nachmittag gelang es der Gruppe jedoch die erforderlichen Koordinationswege aufzubauen. Mittlerweile hat sich das Bild komplett gewandelt:

Innerhalb weniger Stunden wurde tatsächlich eine funktionierende Organisation aufgebaut, die mittlerweile fieberhaft am Produkt arbeitet. Besonders hervorzuheben ist der großartige und sehr konstruktive Teamgeist aller Teilnehmer.

Ich freue mich auf die nächsten Stunden!

[jan]

Weitere Berichte gibt es z.B. hier:

Till Achinger: StartUpWeekend Media Coverage

Robert Basic: Zwischenstand

Cem Basman: Impressionen vom ersten Tag

Sven Wiesinger: Erste Bilder

Werbeblogger Roland Kühl-v.Puttkamer: Start-UpWeekend