Gedenken an die ermordeten Journalisten von „Charlie Hebdo“, am Mittwoch in Brüssel

Rassismus und Gewalt haben hier nichts zu suchen

Die deutsche Startupszene, besonders in Berlin, ist beispiellos international. Eines der erfolgreichsten Startups der Stadt wird von zwei Schweden geführt. Es gibt Jungunternehmen, für die Finnen, Iren oder Polen arbeiten, nur keine Deutschen. Und es gibt Gründer, die aus Indien stammen, in den USA studiert haben und sich für die Gründung ihres Startups nach Berlin aufmachten.

Diese Beispiele sind nur möglich geworden, weil sich in den vergangenen Jahren eine neue Willkommenskultur, eine erfrischende Toleranz herausgebildet hat. Nun wird unser Frieden, die offene und freie Gesellschaft bedroht, durch extremistischen Terror in Paris und aufkommenden Rassismus in Deutschland.

Es ist Zeit, ein kollektives Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Intoleranz zu setzen. Auf Gründerszene tun über 20 wichtige Szeneköpfe genau das.

Vollständig ist die Liste im Übrigen natürlich nicht. Das heißt: Ihr dürft und sollt Euch an dem Aufruf beteiligen. Eine Mail mit Statement und Bild an die Redaktion reicht aus – und wir werden die Liste erweitern. 

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„In Berlin arbeiten 440 Mitarbeiter aus 41 Nationen für Delivery Hero, weltweit sind wir in 24 Ländern aktiv. Internationalität gehört zu unserer DNA, unser Multikulti-Mix ist eine extreme Bereicherung. Wir wissen, dass unsere Stärken im Miteinander zum Tragen kommen, nicht im Gegeneinander. Auch deswegen haben wir einen klaren Verhaltenskodex, der Toleranz und friedliches Miteinander als selbstverständliche Grundfesten unserer Unternehmenskultur festschreibt. Berlin steht für Toleranz und Freiheit. Aus diesem Grund ist Berlin ein Anziehungspunkt für junge Talente aus aller Welt. Lasst uns alles dafür tun, dass dies so bleibt.“
Niklas Östberg, CEO von Delivery Hero

Mitarbeit: Alex Hofmann, Hannah Loeffler, Georg Räth
Bild: NamensnennungWeitergabe unter gleichen Bedingungen Bestimmte Rechte vorbehalten von Valentina Media