raffaela-rein

CareerFoundry-CEO Raffaela Rein © Semra Sevin

250.000 Euro für CareerFoundry

Mit ihrer Ausbildungs-Plattform CareerFoundry (www.careerfoundry.io) will Raffaela Rein den Mangel an Fachkräften im Tech-Bereich bekämpfen – nun konnte sie für ihre Idee auch Business Angel Stefan Glänzer gewinnen. Insgesamt konnte das Berliner Startup in der Seed-Runde 250.000 Euro einsammeln. Vor dem Launch am heutigen Montag befand sich das Unternehmen für sechs Monate in einer Test-Phase und lief unter dem Namen DoBranch.

Anzeige
Mit CareerFoundry bieten Raffaela Rein und ihr Mitgründer Martin Ramsin zwei Mentoren- beziehungsweise Weiterbildungsprogramme im Tech-Bereich für Web Developer und UX/UI-Designer an. Während des dreimonatigen Programms greifen die Teilnehmer online auf Lernmaterialien zu, treffen sich wöchentlich mit einem persönlichen Mentor und erhalten regelmäßig Feedback.

„Obwohl die digitale Wirtschaft boomt, gibt es keinen einzigen Berufsausbildungsanbieter für Online-Tech“, erklärt Gründerin und CEO Raffaela Rein die Idee. Vor CareerFoundry war Rein als VP Global Venture Development bei Rocket Internet tätig und baute unter anderem drei Startups in China, Taiwan und Australien auf.

Das Programm von CareerFoundry läuft fünf mal wöchentlich, zwei Stunden täglich und kostet 900 Euro. Nach dem Abschluss werden die Teilnehmer den CareerFoundry-Partnern vorgestellt, um danach im besten Falle ihren eigenen Startup-Weg zu gehen. Zu den Partnern zählen derzeit I-Potentials, Founders Keepers, Urban Linker und StartUpBootcamp.

CareerFoundry will mit dem Programm auch das Lehrer-Klasse-Prinzip durch ein Eins-zu-Eins-Tutoring ersetzen. Das Berliner Startup hat diese Methode nach eigenen Angaben an 250 Studenten weltweit getestet, von denen 70 Prozent nach dem Programm einen Job in ihrem Bereich erhielten.